Erschienen am: 01.03.2018, Ausgabe Automation Newsletter 08 2018

Deutsche Elektroexporte und -importe wachsen



Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im letzten Jahr um 9,6% auf 199,5Mrd.€ gestiegen. Im jüngsten Berichtsmonat Dezember kamen die Branchenausfuhren auf 15,8Mrd.€, ein Plus von 4,0% gegenüber dem Vorjahreswert. Damit war der Zuwachs zuletzt deutlich geringer als im Durchschnitt des vergangenen Jahres insgesamt. Die Elektroeinfuhren nach Deutschland nahmen im Dezember um 4,6% auf 14,7Mrd.€ zu. Im gesamten vergangenen Jahr erhöhten sie sich um 9,7% auf 181,5Mrd.€. Somit verzeichneten auch die Importe das vierte Allzeithoch hintereinander. Größter Abnehmer der deutschen Elektroindustrie war erneut China. Die Branchenausfuhren legten um 17,4% auf 19,1Mrd.€ zu. An zweiter Position folgen - inzwischen mit Abstand - wieder die USA, die Elektroexporte im Wert von 17,1Mrd.€ aufnahmen (+5,6%). Die Ränge drei bis zehn werden ausschließlich von europäischen Ländern besetzt, davon jeweils vier aus dem Euro- und Nicht-Euroraum: Frankreich (+7,6% auf 12,9Mrd.€), Großbritannien (+5,6% auf 10,9Mrd.€), die Niederlande (+12,7% auf 10,4Mrd.€), Polen (+13,3% auf 9,6Mrd.€), Österreich (+9,2% auf 9,1Mrd.€), Tschechien (+18,9% auf 9,0Mrd.€), Italien (+3,4% auf 9,0Mrd.€) und die Schweiz (+2,1% auf 6,6Mrd.€). Absolut haben die Ausfuhren der deutschen Elektroindustrie im vergangenen Jahr um 17,4Mrd.€ zugelegt. Die höchsten Beiträge hierzu lieferten die Exporte nach China (+2,9Mrd.€), Tschechien (+1,4Mrd.€), in die Niederlande (+1,2Mrd.€), die USA (+960Mio.€) und Russland (+831Mio.€).

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