Analoges Front-End

Macht die Fabrik produktiver

Produktionslinien sind heute in der Regel immer noch so eingerichtet, dass sie stets dieselbe Aufgabe ausführen. Jede Änderung ist aufwändig. Deshalb müssen softwarekonfigurierbare Lösungen her, die Produktionsumstellungen effizienter machen. Unterstützung verspricht NXP mit seiner neuen Produktfamilie, die den Weg zur Einführung einer softwaredefinierten Fabrik ebnen sollen.

Schneller am Markt

Mit der Erweiterung der N-AFE Analog Front-End-Bausteinfamilie ergänzt NXP sein Portfolio um neue analoge Funktionen für industrielle Anwendungen. In Kombination mit dem MCU- und Power-Management-Portfolio von NXP, zu dem beispielsweise die Hochleistungs-Crossover-MCU i.MX RT1180 und die Power-Management-ICs (PMICs) PF5020 und PCA9460 gehören, erweitern die N-AFE-Geräte das Angebot an industriellen Systemlösungen und verhelfen den Kunden zu schnelleren Entwicklungs- und kürzeren Markteinführungszeiten.

„Wir machen die Fertigung smarter“

Was genau versteht NXP unter einer softwaredefinierten Fabrik?

Naveed Majid: Eine softwaredefinierte Fabrik ist eine Fabrik, die verschiedene Technologien kombiniert, um eine hochflexible, effiziente und anpassungsfähige Produktionsumgebung zu schaffen. Dazu zählen Sensoren, die zur Datenerfassung eingesetzt werden, Konnektivitäts-Lösungen, die die effiziente Verarbeitung der Datenmengen ermöglichen, und Analysen, die Einblicke in den Prozess liefern und die weitere Verbesserung von Effizienz und Produktivität ermöglichen.

Factory Female Industrial Engineer working with automation robot arms machine in intelligent factory industrial on real time monitoring system software.Digital future manufacture. – Bild: ©greenbutterfly/stock.adobe.com

Was ist der Status Quo, und was ist auf dem Weg zur softwaredefinierten Fabrik noch zu tun?

Das derzeitige Problem besteht darin, dass Produktionslinien in der Regel so eingerichtet sind, dass sie tagein, tagaus immer wieder genau dieselbe Aufgabe ausführen. Jede Konfiguration für einen neuen Produktlauf erfordert daher aufwändige Überholungen und Wartungsarbeiten an den Anlagen, was zu längeren Ausfallzeiten und Produktivitätsverlusten führt. Es werden daher softwarekonfigurierbare Lösungen benötigt, die Umstellungen in der Produktion effizienter machen und die Wartungskosten senken.

Welchen Beitrag kann die neue Front-End-Familie dazu leisten?

Die neue N-AFE-Familie trägt auf drei Arten dazu bei, die Abläufe effizienter zu machen. Erstens kann durch die softwarekonfigurierbaren Funktionen jeder der acht Eingänge an die erforderlichen Sensoren angepasst werden, wodurch der Zeitaufwand für den Austausch der gesamten Messeinheit bei Änderungen in der Produktion entfällt. Zweitens ermöglichen die erweiterten Diagnose-Tools und Funktionen zur Erkennung von Anomalien eine vorausschauende Wartung. Und drittens wird dank der verbesserten Genauigkeit und Präzision des N-AFE eine verbesserte Produktqualität erwartet. Alle drei Punkte tragen dazu bei, Fertigungsanlagen smarter und Unternehmen erfolgreicher zu machen.

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