Basissteuerung für Rundschalttische

Bild: Weiss GmbH

Zur Ansteuerung seiner festtaktenden Rundschalttische TC, TC-N und TR bietet Weiss eine neue Generation der Basisansteuerung an. Das Modell TS005 löst den Vorgänger TS004 ab. Die Steuerung bietet weiterhin alle grundlegend wichtigen Funktionen einer Rundschalttischsteuerung. Neben den Basisfunktionen mit Ansteuerungs- und Bedienaufforderungen bringt das Modul weitreichende Diagnosemöglichkeiten wie eine Alarmliste, ein Logbuch und I/O-Testing mit. Die Funktion Backup and Restore sorgt für die Sicherung der eingestellten Parameter. Das Steuerungsmodul TS005 ist zum Vorgänger abwärtskompatibel. Ein grafisches Display erleichtert die Bedienung und Inbetriebnahme. Als geschlossene Einheit und dank seiner Tragschiene lässt sich das Modul einfach und platzsparend im Schaltschrank unterbringen. Die kompakte Form des Indexer-Moduls integriert sich nahtlos in moderne Schaltschrankkonzepte. Aufgrund der Modulausführung von TS005 liegen die Bedienelemente und das Display direkt im Zugriffsbereich und Sichtfeld. Ein in der Front des Moduls integriertes Lichtsignal gibt Auskunft über den Status der Steuerung. Statt eines klassischen Schütz setzt der Hersteller auf ein Halbleiter-Relais. Gerade in der Serienproduktion und bei hohen Stückzahlen bietet das Relais eine höhere Zuverlässigkeit, denn die Anzahl der Schaltspiele ist rund zehnmal so hoch wie die eines konventionellen Schütz. Das verringert die Ausfallwahrscheinlichkeit von Anlagen deutlich. Weiss liefert mit dem Indexer-Modul Daten zur Unterstützung des Digital Engineering mit. Von Eplan-Makros über AML-Beschreibungsdateien bis hin zum 4D-Verhaltensmodell für die virtuelle Inbetriebnahme reichen die smarten Produktergänzungen. Das erleichtert die Schaltschrank- und Inbetriebnahmeplanung und ermöglicht eine durchgängige Anlagensimulation. Anlagenbauer und -betreiber sowie das Inbetriebnahmeteam sparen durch die vorgefertigten Daten Zeit. Ein wichtiger Vorteil ist die Vermeidung von Fehlern in frühen Entwicklungsstadien. Die validierten Begleitdaten unterstützen moderne Engineering-Prozesse, die ein Fortführen möglicher Fehler ausschließen.

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Neuron GmbH
Bild: Neuron GmbH
Einfach, schneller und 
zukunftssicherer

Einfach, schneller und zukunftssicherer

Funktionale Sicherheit ist eine zentrale Aufgabe in der Entwicklung von Automatisierungsanwendungen, da sie der wesentliche Baustein zum Schutz von Mensch, Maschine und Umwelt ist. In einer sich stark verändernden Welt entwickelt sich auch das Thema Safety permanent weiter – Cyber Security, Multicore-Anwendungen und KI lassen grüßen. Das SPS-MAGAZIN hat darüber mit zwei Safety-Experten gesprochen: Axel Helmerth und Robert Mühlfellner, beide CTOs für Functional Safety & Embedded bzw. Engineering Tools & Runtimes bei Neuron Automation, erläutern die Trends und Herausforderungen im Bereich Functional Safety und wie man als Komponentenhersteller schneller zu einer zukunftssicheren Lösung kommt. Dabei geht es auch über die Bedeutung des Fachkräftemangels und welche Rolle künstliche Intelligenz in Zukunft übernehmen kann.

mehr lesen
Bild: Syntegon Technology GmbH
Bild: Syntegon Technology GmbH
Zeit- und kostensparende Modernisierung

Zeit- und kostensparende Modernisierung

Auch wenn der Firmenname selten auf dem Etikett auftaucht, finden sich die Milchprodukte und Getränke von Gropper in Supermärkten in ganz Europa. Um dem hohen Produktionsdruck der Branche gerecht zu werden, braucht es effiziente Anlagen, die ihre Leistung über Jahrzehnte aufrechterhalten – und technisch auf dem neuesten Stand bleiben. Vorausschauendes Obsoleszenzmanagement spielt dabei eine wesentliche Rolle. Claus Mayr, stellvertretender Abteilungsleiter bei Gropper, und Helmut Weissenbach, Projektleiter bei Syntegon, erklären im Interview, wie sie Anlagenmodernisierungen zeit- und kostensparend durchgeführt haben.

mehr lesen
Bild: Nilpeter GmbH
Bild: Nilpeter GmbH
Die Zukunft des 
Flexodrucks

Die Zukunft des Flexodrucks

Der Flexodrucker Nilpeter und B&R haben gemeinsam ein Bildverarbeitungssystem entwickelt, das die Makulatur reduziert, die Qualität verbessert und den Arbeitsaufwand verringert. Es soll einen neuen Standard für die Beibehaltung der Farbregistergenauigkeit auch bei ultraflexiblen Materialien setzen. Die Mikrosekunden-genaue Synchronisation zwischen Bewegung und Bildverarbeitung gewährleistet eine konstante Druckqualität und macht das System so besonders.

mehr lesen