80GHz-Radarfamilie erfüllt höchste Sicherheitsstandards

Einfach sicher produktiv

Die neue Generation der Radarsensoren zur Füllstandsmessung von Endress+Hauser erfüllt selbst bei aggressiven Medien, an schwer zugänglichen Messstellen oder bei extremen Prozesstemperaturen die Ansprüche der Nutzer aus der Chemie- sowie Öl- und Gas-Industrie. Das breite Produktportfolio bietet Lösungen für nahezu jede Anwendung. Mit der Kommunikationstechnologie Ethernet-APL machen die neuen Radarsensoren Prozessanlagen fit für die Digitalisierung.
 Einfach bedienbare Füllstandsmessgeräte machen Prozessanlagen aus der Chemie- sowie Öl- und Gasindustrie fit für die Digitalisierung.
Einfach bedienbare Füllstandsmessgeräte machen Prozessanlagen aus der Chemie- sowie Öl- und Gasindustrie fit für die Digitalisierung.Bild: Endress+Hauser (Deutschland) GmbH+Co. KG.

Systematische Fehler, unbeabsichtigte Fehlbedienung oder Prozessanomalien unter harschen Bedingungen gehören zu den größten Risiken in der Prozessindustrie. Prozessunterbrechungen und Anlagenstillstände gefährden nicht nur die Sicherheit, sondern sind auch mit hohen Folgekosten verbunden. Daher benötigen Anlagenbetreiber aus Industrien wie Chemie, Öl und Gas stets den genauen Überblick über die Füllstände in Großtanks, Reaktoren oder Reaktorgefäßen. Gleichzeitig müssen sie Anomalien wie Schaum- und Ansatzbildung oder Veränderungen des Schleifenwiderstandes rechtzeitig erkennen und beheben. Insbesondere bei wechselnden, herausfordernden oder gefährlichen Medien ist die zuverlässige berührungslose Füllstandsmessung daher ein entscheidender Faktor für die Sicherheit von Personal, Anlagen und Prozessen.

Gefahrenerkennung auf einen Blick

Die neue Generation des 80GHz-Freifeldradars Micropilot hilft Anlagenbetreibern aus der Chemie- sowie Öl- und Gasindustrie, die Produktivität von Prozessen und Anlagen zu steigern und zugleich die Sicherheit auf ein einzigartiges Niveau zu heben. Auf Basis der 20-jährigen SIL-Erfahrung von Endress+Hauser wurde die neue Füllstandsmesstechnik nach IEC61508 entwickelt, sodass sie in SIL2-Kreisen zum Einsatz kommen kann. Auch in SIL3-Kreisen, z.B. in Anwendungen mit homogener Redundanz, lassen sich die Radarsensoren sicher einsetzen.

In explosionsgefährdeten Bereichen können Anwender die Geräte im geschlossenen Zustand über optische Bedientasten kontrollieren. Hochbeständige Materialien schützen die neuen Sensoren vor extremen Prozessbedingungen und ermöglichen Einsätze bei Temperaturen bis 450°C. Eine keramische Prozesstrennung und eine zusätzliche Glasabdichtung schützen Mensch und Umwelt vor gefährlichen Stoffen. Eine Unterspannungserkennung verhindert gefährliche Anlagenzustände. Im Fehlerfall wechselt das neue Farbdisplay von Grün auf Rot. So erkennt der Nutzer mögliche Gefährdungen auf einen Blick. Insgesamt lassen sich mit den 80GHz-Radarsensoren Sicherheitsrisiken systematisch senken und Prüfkosten effektiv reduzieren.

Intuitive Bedienung

Die gesamte Produktfamilie nutzt eine messlinienübergreifend identische Nutzeroberfläche. Damit erfolgen die Installation, Inbetriebnahme und Bedienung der kompakten Radarsensoren gefahrlos, einfach und intuitiv. Zahlreiche geführte Assistenten (Wizards) führen die Nutzer Schritt für Schritt durch Inbetriebnahme, Parametrierung oder auch durch SIL-Wiederholprüfungen.

Sämtliche Analysen, Steuerungen, Wartungen oder Funktionskontrollen lassen sich via Bluetooth und die SmartBlue-App des Herstellers bequem aus der Ferne per Smartphone oder Tablet erledigen. Durch Ethernet-APL können die Geräte schnell und einfach über den integrierten Webserver überwacht und bedient werden. Dadurch bleibt das Personal stets außerhalb des Gefahrenbereichs. Typische Risiken durch gefährliche Stoffe, harsche Umgebungen oder Explosionsgefahr sinken dadurch auf ein Minimum.

Drahtloser Fernzugriff

Zusätzlich zum neuen Ethernet-APL nutzen die Geräte auch weiterhin das bewährte Spektrum digitaler Kommunikationsmöglichkeiten wie Profibus PA und HART und erleichtern damit die Bedienung. Die wichtigsten Einstellungen der neuen Radargeneration werden mittels einer Prüfsumme (CRC) protokoliert. Dadurch lassen sich unbeabsichtigte Änderungen schnell und einfach erkennen. Sollte das Gerät einmal ausgetauscht werden müssen, lassen sich Parameter der Messstelle dank des mobilen Datenspeichers Historom fehlerfrei auf den neuen Sensor übertragen. So können Anwender das Gerät auch ohne spezielle Kenntnisse instand setzen.

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