Neues Konzept für applikative Controllerredundanz

Wago hat ein neues Konzept für die applikative Controllerredundanz entwickelt, mit dem die Verfügbarkeit in Alarm- und Monitoring-Anwendungen steigt. Das System basiert auf dem Modbus-TCP-Protokoll und der Standardhardware des Unternehmens. Es erlaubt eine einfache Inbetriebnahme und für Kunden des Herstellers einen Kostenvorteil bei der Integration der Lösung in das bestehende Automatisierungssystem. Als Programmierumgebung für die Steuerung dient das Engineering-Tool e!Cockpit. Die Multi-Knoten-Programmierumgebung sendet das SPS-Programm in beide SPSen. Um die applikative Controllerredundanz zu nutzen, ist es erforderlich, eine Softwarebibliothek mit den notwendigen Synchronisationsfunktionen in die Master-SPS einzubinden. Des Weiteren bietet die Bibliothek die Möglichkeit, Unterknoten mittels eines Dual-LANs redundant einzubinden. Es ist nicht nötig, die Unterknoten bzw. Smart-Koppler zu programmieren. Anwender booten sie lediglich von einer SD-Karte und konfigurieren sie über einen integrierten Webserver. Die Analogeingangs-/-ausgangsklemmen und Digitaleingangs-/

WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
http://www.wago.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
„Wer Simatic kann, kann jetzt auch Motion“

„Wer Simatic kann, kann jetzt auch Motion“

Auf der SPS-Messe im vergangenen November hat Siemens ein neues Motto ausgerufen: Einfach automatisieren! Zwar ist der Easy-to-Use-Ansatz in der Branche nicht wirklich neu, er spielt den Anwendern in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels aber immer stärker in die Karten. Das SPS-MAGAZIN hat sich mit Rainer Brehm, CEO Factory Automation, darüber unterhalten, wie der Einfach-Anspruch das eigene Selbstverständnis prägt und was er für den Anwender bedeutet.

mehr lesen