Cloudbasierte IIoT-Plattform

Abgerundet wie feiner Wein

Bei der Namensgebung ihrer IIoT-Lösung hat sich die aus Verona stammende Mutterfirma von Exor von der roten Rebsorte aus der Talebene Veronas inspirieren lassen. Wie ihr Namensgeber beweist auch die cloudbasierte, offene industrielle IoT-Plattform Corvina ihre Stärke erst in der Verbindung von Produkten, Systemen sowie Maschinen und sorgt damit für eine umfassende, abgerundete Konnektivität.
Bild: Exor Deutschland GmbH

Corvina ist ein Verwaltungs-Shell für verteilte Edge-Systeme, die Datenerfassung, Überwachung und Kontrolle, Konfigurationsmanagement, integrierte Webtools und Programmierumgebungen integriert, um Maschinen und Anwendungen während ihres gesamten Lebenszyklus zu unterstützen, die Produktivität zu steigern und ein neues, auf Dienstleistungen basierendes Geschäftsmodell zu schaffen. Als Brücke zwischen IT- und OT-Architektur liefert es die notwendigen Tools, um Industrie 4.0 umsetzen zu können.

Keine leichte Aufgabe, angesichts der unzähligen, vernetzten Geräte und Maschinen, die Industrieunternehmen in den letzten Jahren zu ihrer Produktion hinzugefügt haben – denn die Bereitstellung ist nur der erste Schritt zur smarten Fabrik. Organisationen benötigen die notwendige Infrastruktur, um die von Maschinen generierten Daten sammeln und analysieren zu können.

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IIoT-Plattformen verknüpfen isolierte Silos

Industrieunternehmen bauen häufig isolierte Infrastrukturen für jeden Anwendungsfall auf. Dadurch entstehen mehrere IoT-Silos mit unterschiedlichen Technologien. Die fehlende Kompatibilität zwischen den Silos erschwert jedoch die Akquisition, Aggregation und Analyse von Daten. Die erschwerte Integration schafft wiederum neue Herausforderungen bei der Verwaltung sowie Wartung und schränkt Innovationen bei der IoT-Bereitstellung ein. IIoT-Plattformen, wie Corvina, brechen Silos auf und schaffen eine Steuerzentrale für User. Anwender erhalten somit einen besseren Einblick und können IoT-Investitionen und Prozesse mithilfe dieser Daten verbessern.

Einfache Datenanalyse

Im Gegensatz zu anderen bestehenden Lösungen zeichnet sich Corvina vor allem durch seine Einfachheit aus. Die No-Code-Plattform ermöglicht es, Echtzeit- und historische Daten einfach zu sammeln und auf einem Dashboard zu visualisieren. Insbesondere durch die visuelle Gestaltung hebt sich Corvina von anderen IoT-Plattformen ab. Das Design der Anwendung überzeugt dabei nicht nur optisch, sondern erleichtert auch die Usability. Mithilfe von Fernzugriff und Edge-Management können Anwender Edge-Devices und Rechner sicher und einfach miteinander verbinden. Das Konnektivitätsmanagement ermöglicht damit eine zuverlässige Kommunikation zwischen allen Remote-Geräten, Netzwerken, Anwendern und Endpunkten.

Visualisierungs- und Connectivity-Software

Ein wichtiger Baustein der IIoT-Lösung ist die Visualisierungs- und Connectivity-Software JMobile, eine Software für das industrielle Edge-Management. Mit dieser leicht zu erlernenden Software wird Konnektivität von der Edge zur Cloud, inklusive Gerätemanagement, Prozessmanagement und Datenvisualisierung vollständig abgedeckt, die für alle Edge-zu-Cloud-Ebenen jeder Plattformarchitektur des industriellen IoT von grundlegender Bedeutung sind. JMobile unterstützt über 200 Kommunikationsprotokolle der Automatisierungswelt, unter anderem OPC UA over TSN. Für die Software gibt es Connectoren für alle wichtigen Cloud-Systeme, angefangen von Bluemix über Azure, AWS oder Murano, sowie auch einem generischen MQTT-Client. Darüber hinaus steht auch ein OPC-UA-Server und -Client zur Verfügung. Die Corvina Cloud ist dabei vor allem für Anwender gedacht, die sich mehr in der Automatisierungswelt zu Hause fühlen und nicht aus der IT kommen. JMobile ist letztendlich ein Tool, um Daten auf die Datenplattform zu migrieren.

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