Lösungsangebot für die Schiene ausgeweitet

Pilz gründet Business Unit Rail

Mit der Gründung einer Business Unit Rail verstärkt das Automatisierungsunternehmen seine Bahnaktivitäten. Sebastian Lüke (links) ist Head of Business Rail. Michael Fohrer (rechts) begleitet die Business Unit. – Bild: Pilz GmbH & Co. KG

Pilz weitet sein Lösungsangebot für die Schiene aus und will mit der Gründung der Business Unit Rail seine weltweiten Bahnaktivitäten vorantreiben. Das Unternehmen plant mit Lösungen für eine sichere, digitale Infrastruktur die Zukunft des Schienenverkehrs aktiv mitzugestalten. Industrieerprobte Automatisierungslösungen von Pilz kommen bereits in klassischen Bahnanwendungen, wie etwa Weichensteuerungen oder Bahnübergängen, aber auch in den Schnittstellen zwischen Industrie- und Bahnanwendungen zum Einsatz. „Unsere industrieerprobten Automatisierungslösungen erfüllen die Anforderungen des Eisenbahnwesens bereits vollumfänglich. Mit der neu geschaffenen Business Unit wollen wir die Zukunft der Bahn aktiv mitgestalten“, erklärt Sebastian Lüke, Head of Business Unit Rail. Lüke hat den Aufbau der Business Unit Rail von Anfang an übernommen und leitet nun das am Stammsitz Ostfildern angesiedelte Team. Der Bahnexperte Michael Fohrer begleitet mit seiner Erfahrung als ehemaliger VDB-Präsident (Verband der Bahnindustrie in Deutschland) und seiner Expertise aus 13 Jahren Führungsverantwortung bei Bombardier Transportation die Business Unit. Für ihn geht Pilz genau den richtigen Schritt: „Die Industrie hat den Weg der Digitalisierung schon deutlich früher beschritten. Die Stärken und Erfahrungen, die Pilz in Industrieanwendungen sammeln konnte, passen bestens zu den umfangreichen Anforderungen der Eisenbahntechnik. Dabei bieten die offenen Schnittstellen und standardisierten Lösungen großes Potenzial, bislang proprietäre Bahnanwendungen abzulösen“, unterstreicht er.

Über die Automatisierungslösungen hinaus fließt die Expertise des Unternehmens in bahnspezifische Dienstleistungen wie Projektplanung und Projektmanagement, Programmierung, Dokumentation und Unterstützung im Zulassungsprozess ein. Auch für die Anlagen auf dem Betriebsgelände der Bahnbetreiber ist Knowhow in den Bereichen Maschinensicherheit und Betriebssicherheitsverordnung gefragt.

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Bild: ©sdecoret/shutterstock.com
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