Verkürzte Warmlaufzeit durch Temperaturkontrolle

CMOS-Revolution

Die Triangulationssensoren der P3-Serie liefern präzise Messergebnisse auf Distanzen von bis zu 1.000mm auf wenige Mikrometer genau. Weiter sollen sie durch ein intuitives Bedienkonzept, das hochwertige Aluminiumgehäuse und die integrierte TripleA-Technik überzeugen.

Mit der TripleA-Technik haben die Wenglor-Ingenieure gleich drei technologische Bausteine integriert, die das Leistungsvermögen der Sensoren erweitern. Die sogenannte Aspheric Dual Lens, also zwei speziell geformte asphärische Linsen, sorgt für eine verbesserte Abbildung des Laserlichtflecks und erhöht somit die optische Präzision. Adaptive Autoexposure ermöglicht das automatische Anpassen der Belichtungszeit des CMOS-Chips. Dadurch können sowohl helle als auch dunkle Objekte unabhängig vom Material ideal belichtet werden, um gute Ergebnisse zu erzielen. Zu guter Letzt sorgt Active Temperature Control für einen temperaturstabilen Betrieb. Mehrere im Gehäuse integrierte Temperatursensoren messen dauerhaft die Innentemperatur. Der Nutzen: Die bei CMOS-Sensoren übliche Warmlaufzeit verkürzt sich deutlich im Vergleich zu anderen Sensoren dieser Art.

 Die P3-Serie gibt es sowohl mit blauem als auch mit rotem Laserlicht, mit OLED-Display oder als Teach-in-Variante.
Die P3-Serie gibt es sowohl mit blauem als auch mit rotem Laserlicht, mit OLED-Display oder als Teach-in-Variante.Bild: Wenglor Sensoric GmbH

Modellvielfalt und nutzerfreundliches Bedienkonzept

Die P3-Serie umfasst insgesamt 32 Modelle, aufgeteilt auf fünf Messbereiche für kleine und große Distanzen von 30 bis zu 1.000mm. Das Aluminiumgehäuse, die von einer PMMA-Scheibe geschützten Glaslinsen sowie die integrierten Temperatursensoren sorgen für eine hohe Temperaturstabilität und kurze Warmlaufphasen. Die Sensoren sind wahlweise mit rotem oder blauem Laserlicht sowie als digitale oder analoge Varianten erhältlich. Die digitalen Modelle können direkt per Teach-in, die analogen Modelle per OLED-Display oder per integrierter Bluetooth-Schnittstelle konfiguriert werden. Beide Varianten werden durch das intuitive Bedienkonzept eingestellt: Per Zwei- oder Fünf-Sekunden-Tastendruck lassen sich alle Settings am Sensor ohne Bedienungsanleitung selbsterklärend vornehmen. Der Kommunikationsstandard IO-Link 1.1 mit der Übertragungsrate COM3 ermöglicht zudem das schnelle Auslesen von Messdaten. Um den Sensor individuellen Anforderungen anzupassen, lässt sich zudem die Leistung des Lasers verändern: Ausgeliefert in Laserklasse 1, lassen sich die P3-Sensoren über eine Lizenz auf Laserklasse 2 umschalten.

Für Anwendungen mit hohen Anforderungen

Die CMOS-Sensoren der P3-Serie kommen überall dort zum Einsatz, wo eine hohe optische Präzision im Mikrometerbereich gefragt ist, kaum Installationsraum vorhanden ist oder feine mechanische Schwankungen zum Alltag gehören. So können etwa zwei zueinander kalibrierte Sensoren zur Breiten- oder Dickenmessung von Holz-, Styropor- oder Dämmplatten eingesetzt werden. Bereits ein Sensor reicht aus, um die Positionierung von Plattenmaterial exakt vorzunehmen. Aber auch komplexe Objekte mit unregelmäßigen, glänzenden und reflektierenden Oberflächen in unterschiedlichen Farben, wie Leiterplatten oder Schweißmuttern, können zuverlässig erkannt werden. Zudem arbeiten die Sensoren der P3-Serie zuverlässig bei der Doppellagenerkennung, z.B. von hauchdünnen Metallplättchen im Automobilbau oder metallischen Kaffeekapseln in der Lebensmittelindustrie.

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