Andreas Koch, Head of Standard Solutions, SSI Schäfer
Modulare Systeme – permanente Vernetzung

In der gegenwärtigen globalen Coronavirus-Pandemie gewinnt die Verfügbarkeit von Gütern und neuen Absatzmärkten zusätzlich an Bedeutung. Die Erwartungen der Verbraucher an die Verfügbarkeit und Lieferung stellen für Logistiker eine große Herausforderung dar. Produkte müssen bis zum gewünschten Datum und mit kürzesten Lieferzeiten an die Haustür geliefert oder an definierten Abholstellen verfügbar sein, einschließlich kostenloser und bequemer Rücksendemöglichkeit. Übersetzt in die Intralogistik und internen Materialflüsse eines Unternehmens bedeuten diese Anforderungen möglichst hohe Lieferfähigkeit, kurze Durchlaufzeiten, ein Höchstmaß an Transparenz über sämtliche Prozessschritte sowie die Anpassung des Lagers an geänderte Auftragsstrukturen. Eine logische Konsequenz ist die Notwendigkeit eines optimal funktionierenden Netzwerks zwischen Geschäftsprozessen und Lager.

Vor diesem Hintergrund investieren Betreiber zunehmend in automatisierte Logistiksysteme, von denen sie vor allem eine Steigerung ihrer Kapazität, Produktivität und Qualität erwarten, um die Anforderungen bestmöglich erfüllen zu können. Eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit dieser technischen Systeme im und rund um das Warenlager sind entscheidend für den Erfolg. Um dies zu gewährleisten, sind bei SSI Schäfer, dem führenden Lösungsanbieter für modulare Lager- und Logistiksysteme, Kundenservice und Wartung immens wichtig und eng mit der Digitalisierung verbunden. Permanenter Datenaustausch und globale Kommunikation führen zu riesigen Datenpools. Diese Daten und insbesondere die gezielte Analyse und Auswertung der Daten sind für die Verbesserung von Prozessen und Geschäftsmodellen in Logistik und Intralogistik unerlässlich.

Künstliche Intelligenz bestimmt die Gegenwart und die Zukunft unserer Branche. Algorithmen, hohe Rechenleistung und das exponentielle Wachstum von Daten, die verarbeitet werden müssen, bilden die Grundlage der KI. Damit haben wir die Möglichkeit, aus riesigen Datenmengen neue Informationen und Zusammenhänge zu generieren. Durch den Einsatz von KI-Technologien können sich Betreiber von Distributionszentren nicht nur von der Konkurrenz abheben, sondern auch ihre Gewinne steigern. Eine intelligente Analyse der Datenmengen, die in allen Phasen der Lieferkette entstehen, ermöglicht es bisher unbekannte Zusammenhänge zu erkennen, realistische Szenarien für die nahe Zukunft zu berechnen und Lieferketten wesentlich agiler und weniger störanfällig zu gestalten. Heute werden KI-Technologien bereits in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Das sind oft noch isolierte Lösungen, aber der Trend geht eindeutig zur Integration in die gesamte Supply Chain.

SSI SCHÄFER FRITZ SCHÄFER GMBH

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