Cloud-Starter-Kit

So gelingt ein einfacher Start zur eigenen Connected-Edge-Lösung

Bei IoT-Lösungen ist anfänglich nicht leicht greifbar welche Teilaspekte berücksichtigt werden müssen. Auch das Business-Modell ist oftmals noch nicht ganz klar. In solchen Fällen nähert man sich über ein Proof of Concept (PoC) an, um technische Herausforderungen zu testen, den Kunden zu begeistern und das eigene Geschäftsmodell zu evaluieren. TQ verspricht mit seinen Cloud-Starter-Kits Hilfe.

Die konsequente Nutzung von standardisierten Protokollen wie MQTT und CAN eröffnet eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten – auch für künftige Veränderungen. Sollte sich beispielsweise ein neues, besseres Übertragungsprotokoll als MQTT etablieren und in open62541 implementiert werden, ist ein Wechsel des Protokolls möglich, ohne das OPC-UA-Datenmodell verändern zu müssen.

Zahlreiche Praxisbeispiele

Die im Cloud-Starter-Kit zahlreich enthaltenen Praxisbeispiele helfen bei der Adaption eigener Use Cases, sind Vorlage für einen sicheren Verbindungsaufbau mit der Cloud sowie für das Versenden und Empfangen von Daten. Über eine Serviceoberfläche im lokalen Netzwerk ist die Konfiguration möglich. Dabei sind keine Code-Anpassungen notwendig, was Anwendern ohne ausgeprägten Software-Hintergrund zu Gute kommt. Ebenso ist keine Einbindung in die eigene IT-Infrastruktur notwendig, weil einfach über 4G die direkte Anbindung an die Cloud erfolgt.

Auch beim Frontend wurde Wert auf eine problemlose Bedienung gelegt, ohne großen Konfigurationsaufwand – dies gilt auch für die Einbindung in eine eigene AWS-Cloud-Umgebung. Die sichere Übertragung der Nachrichten erfolgt mittels Zertifikate. Somit sind die Daten der CAN-Sensoren auf ihrem Weg in die Cloud ebenso abgesichert, wie die Steuerbefehle für CAN-Aktuatoren aus der Cloud heraus. Mit einer Web-Oberfläche lassen sich die CAN-Daten in Echtzeit visualisieren. Ebenso wichtig ist die Anzeige des übertragenen Datenvolumens der LTE-Schnittstelle, um das IoT-Geschäftsmodell entsprechend anpassen zu können.

Fazit

Mit dem Cloud-Starter-Kit kann man einfach loslegen: Die SIM-Karte aktivieren, alles losgelöst von der Firmeninfrastruktur testen und dabei den (Daten-) Verbrauch beobachten. Aber nicht nur die Evaluation vereinfacht sich, das Kit liefert auch gebrauchsfertige Building Blocks, um die Entwicklung eigener Lösungen zu beschleunigen.

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