Anzeige

Mit Smart Data zu höherer Effizienz ​

Big Data ist kein Allheilmittel: Die richtigen Daten minimieren die Verschwendung von Energie, Zeit und Material über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine – von der effizienten Auslegung über den sicheren Betrieb bis zum einfachen Recycling.​
Bild: Lenze SE

Mit Smart Data die Verschwendung von Energie, Zeit und Material minimieren

Die Industrie, vor allem der Mittelstand, sieht sich mit steigendem Kosten- und Innovationsdruck konfrontiert. Und das in bewegten Zeiten. Die Herausforderungen sind zahlreich: fehlende Rohstoffe, steigende Materialkosten, Lieferengpässe, mangelndes Personal und unsichere geopolitische Entwicklungen. Die Produktivität zu steigern, ist das Zünglein an der Waage für Wettbewerbsfähigkeit.

Zugleich manifestieren sich drei Trends: Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung. Unternehmen müssen aktiv werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, die digitale Transformation ihres Geschäfts voranzubringen und ihren CO2-Ausstoß zu senken. Automatisierung ist die Antwort auf diese Herausforderungen.

Automatisierung braucht einen Rohstoff, nämlich Daten

Daten sind der Rohstoff für effektive Digitalisierung und Automatisierung. Auch hier gilt: Qualität geht vor Quantität. Big Data sind kein Allheilmittel – innovativ und effizient sein geht auch mit weniger Daten, wenn es die richtigen sind. Hier kommt Lenzes Domänenexpertise und Applikations-Know-how ins Spiel. Damit werden genau die Daten ausgewählt, deren Analyse und Interpretation zu Verbesserungen führt – und das in jeder Phase des Lebenszyklus einer Maschine: Von der effizienten Auslegung über den sicheren Betrieb bis zum einfachen Recycling.

Die Smart Data wandern in den digitalen Zwilling und ermöglichen es, komplexe Prozesse und Systeme in einer virtuellen Umgebung zu simulieren, um potenzielle Fehler und Probleme zu identifizieren und zu lösen, bevor sie in der realen Welt auftreten. Das führt zu höherer Effizienz und Qualität, zu mehr Produktivität und Sicherheit.

Einige Beispiele:

1: Planung: Der EASY System Designer (ESD) ermöglicht die optimale Antriebsauslegung mit der richtigen Dimensionierung und die sichere Planung von Maschinenlösungen. Das reduziert den Engineeringaufwand und sorgt für Ressourcenschonung.

2: Umsetzung: Mit den einsatzbereiten Software-Engineering-Modulen Lenze-FAST lassen sich bis zu 80% des Software-Engineerings in 20% der Zeit umsetzen. Mit dem Baustein „Auto-Tuning“ lässt sich die Reglerkaskade im Servo-Umrichter datenbasiert, automatisch Einstellen, in nur 60 Sekunden.

3: Betrieb: Wenn die Maschine fertig und in Betrieb ist, dient der Digitale Zwilling dazu, die Maschine energetisch zu optimieren, die Performance zu verbessern und ungeplante Stillstände zu vermeiden.

4: Recycling: Die größte Ressourcen-Verschwendung findet am Ende des Lebenszyklus eines Produktes oder einer Maschine statt. Dann nämlich, wenn das Produkt einfach entsorgt wird, obwohl man das wertvolle Material wiederverwenden könnte. Der Product Passport enthält alle Daten zur Maschine/Komponente und dient als Grundlage für die Kreislaufwirtschaft.

Weitere Informationen!

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: ©TarikVision/stock.adobe.com
Bild: ©TarikVision/stock.adobe.com
Herausforderungen meistern, Chancen erkennen

Herausforderungen meistern, Chancen erkennen

Bis vor wenigen Jahren war das Thema Nachhaltigkeit in der Industrie vornehmlich für jene relevant, die sich auf diesem Gebiet als Vorreiter etablieren wollten. Mit der Vorlage des Green Deal durch die EU-Kommission im
Dezember 2019 sowie dem Beschluss eines Gesetzes auf Bundesebene Mitte 2021 hat sich dies geändert.
Unternehmen müssen zukünftig einen Nachweis über den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte erbringen. Die
Herausforderungen dieser komplexen Aufgabe, über die IW Consult aus Köln im Auftrag des Vereins Eclass eine Studie erstellt hat, beschreibt Teil 1 der zweiteligen Artikelserie.

mehr lesen
Bild: Igus GmbH
Bild: Igus GmbH
Nach dem Steckprinzip

Nach dem Steckprinzip

Mit dem Linearmodul Drylin Endless Gear bringt Igus eine modulare und schmiermittelfreie Linearführung mit Zahnstangenantrieb auf den Markt, die sich mithilfe des Baukasten-Steckprinzips zu beliebig langen Strecken ausbauen lässt. Mehrere Laufwagen können darauf in unterschiedliche Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten fahren. Auch im Nachhinein kann die Linearführung verlängert und um weitere Zusatzschlitten ergänzt werden.

mehr lesen