25 Jahre Technologie-Tage bei Arburg

Bild: Arburg GmbH + Co KG

Von 13. bis 16. März hat der Maschinenbauer Arburg Kunden und Partner zu seinen seit 1999 bestehenden Technologie-Tagen nach Loßburg im Schwarzwald eingeladen – seit der ersten Veranstaltung sind dieser Einladung in Summe rund 100.000 Gäste aus 50 Ländern gefolgt. Parallel feierte in diesem Jahr der Geschäftsbereichs Automation und Turnkey 30-jähriges Bestehen, der mit seinem Angebot an vollautomatisierten Fertigungslösungen eine deutlich wachsende Nachfrage im Markt bedient. 2023 hatte das Familienunternehmen das 100-jährige Bestehen begangen. Im Rahmen einer die Technologie-Tage 2024 begleitenden Pressekonferenz wurden auch aktuelle Zahlen und strategische Vorhaben bekannt gegeben.

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Im Jahr 2023 hat Arburg einen Umsatz von rund 780 Mio.€ erzielt, was einem Minus von 11% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch 2024 bleibt die Situation mit Blick auf die Auftragseingänge unerfreulich. Doch während die europäischen und amerikanischen Märkte laut Unternehmen relativ konstant bleiben, lasse sich in China nach dem sehr schwierigen Vorjahr wieder Licht am Horizont ausmachen. Die Belegschaft umfasst weltweit ca. 3.700 Mitarbeitende. Davon sind etwa 3.100 in Deutschland und rund 2.900 am Stammsitz in Loßburg beschäftigt.

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Stand heute handelt es sich nach wie vor um den zentralen Produktionsstandort des Maschinenbauers mit hoher Wertschöpfungstiefe. Bei den Tochterunternehmen in China, den USA oder Tschechien werden Maschinen bei Bedarf kundenspezifisch angepasst. Diese Strategie sei aber „kein in Stein gemeißeltes Dogma“, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Michael Hehl im Rahmen der Pressekonferenz. Man beschäftige sich damit, Wertschöpfungsstufen zu internationalisieren. Voraussichtlich wird Arburg in absehbarer Zeit in China Spritzgießmaschinen für den dortigen Markt montieren. Für den amerikanischen Markt solle dieser Schritt gegebenenfalls ebenfalls geprüft und übernommen werden. Das Unternehmen betont aber, dass man auf diese Weise nur zusätzliches Geschäft generieren wolle und die Strategie nicht auf Kosten des Standorts Loßburg geändert werde. Entsprechend wurden im vergangenen Jahr rund 27Mio.€ in den Stammsitz investiert.

Auch den Charakter des Familienunternehmens will man beibehalten. „Arburg ist und bleibt ein unabhängiges Unternehmen in Familienhand“, unterstrich Hehl. Um das auch künftig sicherstellen zu können, wurde ein Beirat ins Leben gerufen. Er setzt sich aus drei externen Mitgliedern und der 2023 aus dem operativen Geschäft ausgeschiedenen Gesellschafterin Renate Keinath zusammen.

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