Über ihre Schnittstelle werden die neuen Wago-Stromversorgungen Pro 2 auf die Erfordernisse der jeweiligen Applikation eingestellt. Parameter wie Ausgangsspannung und Überlastverhalten werden per Software konfiguriert. Die optionalen Feldbusmodule ermöglichen einen kontinuierlichen Datenaustausch. Monitoring-Funktionen geben jederzeit Auskunft über die aktuellen Daten der Stromversorgung. Die Module signalisieren Fehlerzustände und ermöglichen so die lückenlose Überwachung der Applikationen. Der Anwender kann entscheiden, über welchen Bus er die Stromversorgungen anbindet. Zum Marktstart steht ein Modul für IO-Link zur Verfügung, weitere Module für Protokolle wie Modbus RTU sowie Modbus TCP folgen. Die Netzgeräte sind schmal und arbeiten mit hoher Leistungsdichte sowie einem gutem Wirkungsgrad. Im Schaltschrank benötigen sie wenig Platz und erzeugen wenig Abwärme. Ein Vorteil der Stromversorgung ist ihr hoher Top- und PowerBoost. Der TopBoost ermöglicht durch 600 Prozent Ausgangsstrom für 15ms die Absicherung über klassische Leitungsschutzschalter. 150 Prozent Ausgangsstrom liefert der PowerBoost für 5s.

Richtung vollautomatische Verdrahtung im Schaltschrank ist eingeschlagen
Noch ist die vollautomatische Verdrahtung im Schaltschrank Zukunftsmusik. Der Verdrahtungsroboter von Rittal zeigt jedoch schon mal die Richtung an, in die es zukünftig geht: Auch im Schaltschrankbau ist mehr und mehr Automatisierung gefordert. Mit der Concept Machine arbeitet das Unternehmen an einem nächsten Entwicklungsschritt.