Der richtige Holzweg

Wer heute vom Holzweg spricht, kann das durchaus als Ermutigung meinen, genauso weiterzumachen. Oder einfach noch mehr mit automatisierten Maschinen zu arbeiten. Holz steht als Rohstoff für Nachhaltigkeit - und der Holzweg mausert sich zum Königsweg hin zu mehr Klimaschutz. In der HOB spiegelt sich das fachlich und journalistisch in den Beiträgen für die Holzbearbeitung. Pate steht dabei das SPS-MAGAZIN als Schwesternzeitschrift und marktführender Titel der Automatisierung.

Nachhaltigkeit hat ganz viel mit der Automatisierung und Digitalisierung von Maschinen zu tun. Genau das ist der Schwerpunkt des SPS-MAGAZINs, dem marktführenden Titel in der der industriellen Automatisierung. Und hier kommt Synergie mit dieser Schwesterzeitschrift der HOB ins Spiel.

Das Gebot der Nachhaltigkeit steht dabei im Wechselverhältnis zur zunehmenden Automatisierung. Eine höhere Automatisierung ist schließlich auch der maschinellen Bearbeitung von Holz geschuldet. Hier geht es um präzise, schnelle, energieeffiziente und vor allem um materialschonende Verfahren. Im Trend liegen deshalb Maschinen mit hohem Automatisierungsgrad. Dass damit der Kundennutzen steigt, gilt unter Anwendern als ausgemachte Sache. Denis Lorber, Entwicklungsleiter von Holz-Her in Nürtingen, konkretisiert: „Ein Programmwechsel auf der Maschine sollte im Prinzip per Knopfdruck möglich sein.“

Früher war das ein Alleinstellungsmerkmal großer Industriemaschinen. Heute gilt das für alle Baureihen – runter skaliert bis hin zu Einstiegsmaschinen, z.B. fürs Sägen oder Kantenanleimen. Nicht zuletzt sorgt ausgeklügelte Antriebs- und Steuerungstechnik, wie sie im SPS-MAGAZIN vorgestellt wird, dafür dass solche Maschinen weltweit in der Topklasse der Holzbearbeitung spielen.

Dass immer mehr Automatisierung selbst in Einsteigermaschinen mit einzieht, dafür ist auch der Facharbeitermangel verantwortlich. Das erhöht das Tempo der Automatisierung für alle Maschinen.

„Deshalb prägen Digitalisierung, Automatisierung und ökologische Nachhaltigkeit heute alle unsere Lösungen“, sagt Achim Homeier, Senior Director Global Marketing & Product Management bei Homag. „Die Zunahme der industriell arbeitenden Losgröße-1-Fertiger gilt für den gesamten Maschinenbau. Für die Holzbearbeitung musste dieser Trend nicht neu an die Wand gemalt werden. Er liegt in der Natur der Sache. Schreinereien und kleine Möbelfertiger können sobald sie mit einem maschinellen Grundsortiment ausgestattet sind, industriell produzieren“, folgert Homeier.

Brandaktuelle Berichte von Möbelbauern, Schreinern, Maschinen- und Werkzeugherstellern belegen diesen Trend am 21. September auf den HOB Days in Stuttgart beim IFW. Wer Glück hat, bekommt noch ein Ticket für diesen Tag, bei dem sich alles rund um Automatisierung und Nachhaltigkeit in der Holzbearbeitung dreht.

„Von soviel Automatisierung, die alles wie von Zauberhand regelt, konnte ein Holzverarbeiter früher nur träumen. Und wenn die Automatisierung dann noch die Nachhaltigkeit mit auf den Weg bringt, ist das der richtige Holzweg“, sagt Matthias Schneider, der Leiter des Holzteams beim IFW.

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