Regelungstechnik zur Rotorblattverstellung erhöht Sicherheit in Windparks

Moog ermöglicht mit der sogenannten Self-Sensing-Pitch-Regelung für Windkraftanlagen den Einsatz von Synchronmotoren als Pitch-Antrieb. Sie gewährleistet selbst bei einem Ausfall des Positionsgebers des Motors die Drehzahlregelung. Das verhindert erhöhte Turbinenbelastungen, die bei herkömmlichen Systemen durch nicht synchronisierte Pitch-Drehzahlen entstehen würden. Diese Funktion der Drehzahlregelung ist einer der Vorteile, die im neuen Pitch-Axis-Servo-Konzept von Moog zum Einsatz kommen. Der ebenfalls neue PMSM-Synchronmotor mit vergrabenen Magneten wurde speziell für die Pitch-Anwendung entwickelt. Er sorgt für hohe Effizienz bei niedrigen Drehzahlen während des nominellen Pitch-Betriebs und Spitzendrehmomenten bis zum 3,5-fachen des Pitch-Nenndrehmoments, selbst bei Netzfehlern. Das Antriebskonzept garantiert einen weiten Feldschwächbereich, um die Drehzahl auch während einer Notfahrt mit geringer Spannungsversorgung vollständig regeln zu können. Damit die in den Standards IEC 61400 und GL 2010 aufgeführten Anforderungen für jede Anwendung erfüllt werden, hat der Anbieter einen standardisierten Qualifizierungsprozess für Pitch-Aktuatoren entwickelt. Im Vergleich zu den moderen Antriebslösungen für Asynchron- oder Synchronmotoren bietet das neue Regelungskonzept ein bis zu drei Mal höheres Nenndrehmoment ab Stillstand, um eine sichere Notfahrt zu gewährleisten.

Moog Inc. • www.moog.com

Moog Inc.
http://www.moog.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Ceratizit Deutschland GmbH
Bild: Ceratizit Deutschland GmbH
Werkzeuge – immer passend

Werkzeuge – immer passend

Eine digitalisierte Fertigung hat viele Gesichter… und Recker Technik aus Eschweiler setzt ihr auf jeden Fall einen Smiley auf. Dort bringt die Produktion mit digitalen Zwillingen mehr Effizienz in den Alltag sowie gleichzeitig mehr Überblick über das Toolmanagement und die Werkzeugkosten. Mit dabei: Zwei Tool-O-Maten, die intelligenten Werkzeugausgabesysteme von Ceratizit – dank denen immer das passende Werkzeug für den Job zur Hand ist.

mehr lesen
Bild: Hainbuch GmbH
Bild: Hainbuch GmbH
„Wie passende Spanntechnik die Automation voranbringt“

„Wie passende Spanntechnik die Automation voranbringt“

Zunehmend individuellere Kundenanforderungen, mehr Schwankungen im Auftragseingang und weniger Fachkräfte – diese Faktoren beeinflussen die Fertigungsplanung zunehmend. Gerade bei kleinen Herstellungschargen mit Losgrößen unter 100 macht in diesem Spannungsfeld die Automatisierung, etwa von Hainbuch, den Unterschied. Ein entscheidender Ansatzpunkt in der Umsetzung ist neben Maschine, Roboter und Bediener der Rüst- und Spannprozess.

mehr lesen
Bild: Schunk SE & Co. KG Spanntechnik
Bild: Schunk SE & Co. KG Spanntechnik
Futter für die Ewigkeit

Futter für die Ewigkeit

Siemens Energy setzt für die Präzisionsbearbeitung an einer Horizontaldrehmaschine Magnos Elektropermanent-Magnetspannfutter von Schunk ein. Dank der gleichmäßig dauerhaft wirkenden Magnetspannkraft erfolgt das Spannen der Werkstücke deformations- und vibrationsarm – für eine ausgezeichnete Bearbeitungs- und Oberflächenqualität. Mit der zugehörigen App lässt sich die Spannsituation simulieren und sicher parametrieren.

mehr lesen