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HMS Industrial Networks

Anybus unterstützt TSN mit CC-Link IE TSN

Das Anybus-Konzept von HMS Industrial Networks ist ein weltweit führendes Portfolio an Connectivity-Produkten bestehend aus Hard- und Software. Im Umgang mit der Vielzahl an industriellen Netzwerken reduziert es für Gerätehersteller den Entwicklungsaufwand auf ein Minimum - und demnächst auch für die Implementierung von CC-Link IE TSN.

Das seit 1988 bestehende schwedische Unternehmen HMS Industrial Networks mit Stammsitz in Halmstad und einem weltumspannenden Vertriebsnetz zählt zu den Technologieführern bei der Anbindung von Automatisierungsgeräten an Netzwerke für die industrielle Kommunikation. Die Anybus-Produktfamilie gilt als Industriestandard und ermöglicht den Datenaustausch von Feldgeräten, Maschinen und Systemen über alle gängigen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Netzwerke.

HMS ist langjähriges Mitglied der CC-Link Partner Association (CLPA), nachdem das Unternehmen Ende der 1990er-Jahre unerwartet starke Nachfrage aus Japan erfuhr: „Fortschritte in der industriellen Kommunikationstechnologie kamen aber immer schon aus Europa und zum Teil aus den USA, und die Gerätehersteller in Asien brauchten zu der Zeit neue Netzwerke für ihre Produkte“, erklärt Christian Bergdahl, Product Marketing Manager bei HMS. „So haben wir dann umgekehrt auch den asiatischen De-facto-Standard CC-Link in unser Netzwerkportfolio aufgenommen.“

Bergdahl lobt die konsequente Marketingarbeit der CLPA und die aktive Unterstützung ihrer Partner, die HMS eine gute Sichtbarkeit am Markt verschaffe: „Als unabhängige Netzwerkorganisation ist die CLPA für uns ein Türöffner. Außerdem profitieren wir von ihrer hervorragenden Marktbeobachtung, und sie ist mit ihren Technologien am Puls der Zeit. Das ermöglicht uns einen frühen Einstieg.“

HMS erweitert daher seine jüngste modulare Embedded-Familie Anybus CompactCom um CC-Link IE TSN. Damit ist die neue Technologie der CLPA das dreizehnte durch die Multi-Netzwerkanbindung unterstützte Netzwerk, aber das erste, das auf TSN aufsetzt. Von besonders großem Vorteil ist dies für die über 1.000 HMS-Kunden, die die modulare Embedded-Produktfamilie bereits nutzen und daher die Host-Schnittstelle zur Kommunikation mit den Anybus-Modulen implementiert haben: „Sie bekommen dadurch sehr schnell und einfach Zugang zu dem neuen Netzwerk, weil sie durch die Interface-Methode die Vorarbeit ja schon geleistet haben. Wir liefern das TSN-basierte Embedded-Produkt im gewünschten Formfaktor, und die Kunden können mit ihren Geräten sehr schnell am Markt sein“, betont Bergdahl.

Zwar erwartet HMS, dass sich vor allem der asiatische Markt zügig entwickeln wird, doch dürfte die schnelle CC-Link IE TSN-Lösung gerade auch für die Kundenbasis in Europa und den USA von Interesse sein, nicht zuletzt um Endprodukte auf den Märkten in Asien zu platzieren. „Das wird in beide Richtungen gehen“, sagt Bergdahl, „umso mehr wenn im zweiten Schritt auch unsere Gateway-Lösung für CC-Link IE TSN verfügbar ist.“

Anybus Gateways vermitteln zwischen unterschiedlichen industriellen Kommunikationsstandards. Sie beschleunigen und vereinfachen für den Anwender die Netzwerkintegration und -erweiterung. Wie bei den beiden früheren CLPA-Technologien CC-Link und CC-Link IE entwickelt HSM auch für CC-Link IE TSN zunächst das Interface-Modul. „Wenn wir die Basistechnologie dann haben, fließt sie in unsere Gateways und Edge-Gateways ein“, so Bergdahl.

HMS wird sein Konzept für das CC-Link IE TSN-CompactCom-Modul im Rahmen der Early-Mover-Präsentation auf dem Stand der CLPA (Halle 5, 106) auf der SPS 2019 vom 26. bis 28. November in Nürnberg vorstellen. Mit der Markteinführung ist Mitte 2020 zu rechnen. Der konsequente nächste Schritt ist die Integration der neuen CompactCom-Technologie in die HMS-Gateways.

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