KI-Modul überwacht den industriellen Betrieb auf Abweichungen

Bei Project Sherlock von Rockwell Automation handelt es sich um ein Modul mit künstlicher Intelligenz, das direkt in das Steuergehäuse integriert ist. Sobald implementiert, erlernt der datenbasierte Analysealgorithmus mithilfe physikalisch-basierter Modellierung die von der Steuerung verwaltete Anwendung. Um diese zu bestimmen, fragt das Modul Steuerungsvariablen ab. Darüber hinaus können Anwender über Add-on-Befehle Ein- und Ausgänge selbst auswählen, um festzulegen, was modelliert werden soll. Die KI lernt über den durch die Steuerung laufenden Datenstrom und erstellt ein Modell. Der gesamte Prozess lässt sich innerhalb von Minuten umsetzen. Es sind keine umfassenden Verlaufsdaten erforderlich und es ist nicht notwendig, die Daten aus der Automatisierungsebene zu extrahieren. Nach Erstellung des Modells überwacht das Modul ununterbrochen den Betrieb auf Abweichungen zu den bisher gewonnenen grundsätzlichen Erkenntnissen.

Rockwell Automation GmbH
http://www.rockwellautomation.com/de_DE

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
„Wer Simatic kann, kann jetzt auch Motion“

„Wer Simatic kann, kann jetzt auch Motion“

Auf der SPS-Messe im vergangenen November hat Siemens ein neues Motto ausgerufen: Einfach automatisieren! Zwar ist der Easy-to-Use-Ansatz in der Branche nicht wirklich neu, er spielt den Anwendern in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels aber immer stärker in die Karten. Das SPS-MAGAZIN hat sich mit Rainer Brehm, CEO Factory Automation, darüber unterhalten, wie der Einfach-Anspruch das eigene Selbstverständnis prägt und was er für den Anwender bedeutet.

mehr lesen