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VDW steigt bei Startup für Teilebeschaffung ein
Die Spanflug-Gründer Dr. Johannes Schmalz, Dr. Markus Westermeier und Dr. Adrian Lewis (v.l.).
Die Spanflug-Gründer Dr. Johannes Schmalz, Dr. Markus Westermeier und Dr. Adrian Lewis (v.l.). Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Der VDW ist mit einer Minderheitsbeteiligung bei Spanflug Technologies eingestiegen. Das Startup ist seit 2018 am Markt und wurde aus dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München (TUM) ausgegründet. Die Fertigungsplattform für CNC-Dreh- und Frästeile bietet Kunden einen automatisierten Beschaffungsprozess von der Preiskalkulation bis zur Bestellung im Online-Shop. Der Kunde bekommt bei seiner Anfrage sofort Preis und Lieferzeit angezeigt. „Unsere Software kalkuliert den Preis automatisiert auf Basis eines CAD-Modells und einer technischen Zeichnung“, erklärt Dr. Adrian Lewis, Mitgründer von Spanflug. „Gibt es Änderungen in der Konstruktion, kann sofort der neue Preis berechnet werden.“ Dahinter steht ein selbst entwickelter Preisalgorithmus. Inzwischen bestellen über 1.000 Kunden Bauteile auf der Plattform, und es wurden Preise für mehr als 100.000 Fertigungsteile kalkuliert. „Wir haben die Lösung von Spanflug mit einigen unserer Mitglieder evaluiert und festgestellt, dass die Technologie im internationalen Wettbewerb führend bei der Analyse und Kostenberechnung von CNC-Teilen ist“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, die Beteiligung. Firmengründer Dr. Markus Westermeier betont: „Wir freuen uns sehr, mit dem VDW einen Partner gefunden zu haben, der in unserer Branche bestens vernetzt ist.“

Thematik: Software
| News
Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
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