Nachhaltig automatisieren mit AS-Interface

Weniger Stecker, mehr Verbindung

Die Erfolgsgeschichte von AS-Interface basiert auf einem einzigen ungeschirmten, zweiadrigen Profilkabel für Standard- und Sicherheitsdaten sowie Energie, auf Durchdringungstechnik anstelle von Steckverbindern sowie Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Die weltweit standardisierte Verdrahtungs- und Steuerungstechnik bietet aber nicht nur Einfachheit und Leistungsfähigkeit, sondern erfüllt auch Nachhaltigkeitsversprechen.
Mit AS-Interface setzt Bihl+Wiedemann nachhaltige Automatisierungslösungen um.
Mit AS-Interface setzt Bihl+Wiedemann nachhaltige Automatisierungslösungen um. Bild: ©standret/istockphoto.de

Verantwortung für die Umwelt, Verringerung des ökologischen Footprints durch Einsparung von CO2, Dekarbonisierung von industriellen und logistischen Prozessen, aber auch Themen wie Ressourceneinsparung und Fachkräftemangel – das Thema Nachhaltigkeit in der Industrie hat viele Facetten. Produkte und Prozesse werden nicht mehr nur unter die ökonomische, sondern zunehmend auch unter die ökologische Lupe genommen. Allerdings braucht man kein Vergrößerungsglas, um zu erkennen, wie mit AS-Interface nachhaltige Automatisierungslösungen umgesetzt werden können.

Bild: Bihl+Wiedemann GmbH

Safety und Security in

der Automatisierung

Alle Generationen von AS-Interface basieren grundlegend auf dem Prinzip der Einfachheit: Teilnehmer im ASi-Netzwerk werden in Durchdringungstechnik an ein ASi-Profilkabel angeschlossen – ohne spezielles Werkzeug und genau da, wo sie benötigt werden. ASi ist jedoch nicht nur eine flexible und kostengünstige Verdrahtungslösung, sondern mittlerweile eine Technologie, die leistungsfähige Automatisierungslösungen ermöglicht und – zumal sie Standard- und Sicherheitssignale auf dem gleichen Kabel überträgt – auch die Umsetzung funktionaler Sicherheit ganz einfach macht. IO-Link Devices – und zukünftig auch IO-Link Safety Devices – können mit ASi-5 komfortabel angeschlossen und so in IIoT-Strukturen integriert werden.

Die Software-Suites von Bihl+Wiedemann (Asimon360 für Safety- und ASi Control Tools360 für Standardapplikationen) gewährleisten eine intuitive, fehlerfreie und funktionale Lösung individueller Aufgabenstellungen und Netzwerktopologien. Unter Security-Aspekten überzeugt die Technologie schon deshalb, weil sie in der Feldebene einen kommunikativen Bruch zu TCP/IP vollzieht. Dadurch werden die Netzwerkteilnehmer von der Außenwelt abgeschirmt und mögliche Sicherheitslücken können so – im Gegensatz zu Feldmodulen anderer Standards mit integrierter Ethernetschnittstelle – gar nicht erst entstehen.

Außerdem sind alle modernen ASi-Geräte von Bihl+Wiedemann feldupdatefähig, so dass etwa bei neuen Sicherheitsanforderungen die Hardware nicht mehr zwingend getauscht werden muss.

Bild: Bihl+Wiedemann GmbH

Ressourcenschonende

Automatisierungstechnik

Weniger ist mehr – das trifft genau auf AS-Interface zu. Während andere Feldbuslösungen typischerweise sowohl für den Busanschluss als auch für die Stromversorgung kodierte Stecker benötigen, bei denen es zudem verschiedene Standards zu beachten gilt, sind bei ASi in der Regel keine Stecker für den Anschluss von Netzwerkteilnehmern erforderlich, da diese Komponenten einfach auf das Profilkabel gepierct werden. Zudem entfallen auch die Anschlusskabel in vorkonfektionierter Länge, die beispielsweise für die Verbindung sowie die Stromversorgung von Ethernetmodulen benötigt werden. Dem gegenüber können ASi-Komponenten flexibel dort an ein von der Rolle nach Bedarf abgelängtes ASi- oder AUX-Profilkabel angeschlossen werden, wo sie gerade gebraucht werden. Allein in Bezug auf den Bedarf an Steckern und Kabeln ergibt sich so bei der Verdrahtung mit AS-Interface im Vergleich zu ethernetbasierten Feldbuslösungen pro Modulanbindung eine Kosteneinsparung von ca. 100 bis 150 Euro.

Einsparpotenziale bietet ASi aber nicht nur gegenüber anderen Feldbuslösungen, sondern auch im Vergleich zur Parallelverdrahtung, bei der jedes Signal einzeln mit der Steuerung verbunden werden muss. Auch hier ist der Rohstoffeinsatz von Kupfer und Kunststoff für das ASi-Profilkabel sowie der zu seiner Produktion erforderliche Energieverbrauch im Vergleich zur Herstellung der alternativ benötigten einzelnen Litzen um ein Vielfaches geringer. Auch bei einer späteren Entsorgung gibt es den positiven Umwelteffekt, dass entsprechend weniger Abfall anfällt. Weniger Kunststoff, weniger Kupfer – mehr für die Umwelt: AS-Interface ist als ressourcenschonende Technologie heute zukunftsfähiger denn je – vor allem im Vergleich zu anderen Automatisierungssystemen in der Feldebene.

AS-Interface

spart Zeit und Geld

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Reverion
Bild: Reverion
Aus Gas mach Strom – und umgekehrt!

Aus Gas mach Strom – und umgekehrt!

Biogas gilt als zentraler Bestandteil des erneuerbaren Energiemix – allerdings ist bei Erzeugung und Verbrauch noch viel ungenutztes Potenzial vorhanden. Dieses will Reverion mit containerbasierten Kraftwerken künftig besser ausschöpfen. Für die Verkabelung der elektrischen Komponenten seiner Brennstoffzellen-Systeme setzt das bayrische Startup auf die Leitungen von Helukabel.

mehr lesen