Health Monitoring und Predictive Maintenance für Baukrane
Zuverlässige Kommunikation mit dem Kran
Der Automatisierungsanbieter SKA SPS-Technik nutzt LTE-Mobilfunk-Router und OpenVPN für Wartung und Service seiner Steuerungen für Turmdrehkräne. Auf diesem Weg wird es möglich, sowohl aus der Zentrale als auch von mobilen Endgeräten auf die Geräte am Einsatzort zuzugreifen. Auftretende Probleme lassen sich dann oft schnell beheben oder sogar vorab vermeiden.
 Der VPN-Connectivity Server ermöglicht eine sichere Fernwartung von Endgeräten über Mobilfunknetz und Internet.
Der VPN-Connectivity Server ermöglicht eine sichere Fernwartung von Endgeräten über Mobilfunknetz und Internet.Bild: IoTmaxx GmbH

Um die mobilen Serviceprozesse abzusichern, wurde für Mitarbeiter und Kunden ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) geschaffen. Damit ist nicht nur eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Daten gewährleistet, sondern auch die Erreichbarkeit der Steuerungen über das Mobilfunknetz und das Internet. Um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen, bieten die eingesetzten Router von IoTmaxx zusätzlich die Möglichkeit, sich nur on demand mit dem Netzwerk zu verbinden, etwa durch den Empfang einer speziellen SMS. Kernstück ist der IoTmaxx VPN Connectivity Server, der als Vermittlungsstelle für alle Teilnehmer agiert.

 Die robusten Mobilfunk-Gateways und Router von IoTmaxx sind für alle Arten von industriellen Anwendungen ausgelegt.
Die robusten Mobilfunk-Gateways und Router von IoTmaxx sind für alle Arten von industriellen Anwendungen ausgelegt. Bild: IoTmaxx GmbH

35 Jahre SPS- und Fernwirk-Erfahrung

SKA verfügt über mehr als 35 Jahre Branchenerfahrung in der Automatisierungstechnik, insbesondere in der SPS-Technik. Neben Fernwirksystemen für Biogasanlagen, Kläranlagen und Pumpstationen oder der Programmierung individueller CNC-Steuerungen für Bearbeitungszentren, Fräsmaschinen oder Roboter, hat das Unternehmen auch die erste Steuerung mit automatischer lastabhängiger Geschwindigkeit mit Frequenzumrichter für Turmdrehkrane entwickelt. Deshalb rüstet SKA die Kanzeln von Baukranen heute häufig im Auftrag von Maschinenverleihern mit individuell angepassten Steuerungen aus. Durch die zahlreichen, weit verteilten Einsatzorte verursachten Ausfälle der Steuerungstechnik früher einen längeren Stillstand und hohe Kosten. Denn oft vergeht viel Zeit, bis Servicetechniker den Standort erreicht, die Ursache ermittelt und erforderliche Ersatzteile beschafft haben. Aufgrund der Vernetzung der Steuerungen mit Produkten aus dem Hause IoTmaxx, können einige Aufgaben jetzt zeit- und kostensparend aus der Ferne erledigt werden. Häufig werden Probleme sogar frühzeitig erkannt, also bevor der Fehlerfall eintritt.

 Die Fernwirklösung von SKA erlaubt im Problemfall einen sicheren und störungsfreien Zugriff auf die gesamte Steuerung.
Die Fernwirklösung von SKA erlaubt im Problemfall einen sicheren und störungsfreien Zugriff auf die gesamte Steuerung.Bild: IoTmaxx GmbH

Robuste Technik, sichere Kommunikation

Treten Probleme auf, die der Bediener in seiner Kanzel nicht eigenständig lösen kann, so erhalten die Servicetechniker von SKA einen sicheren und störungsfreien Zugriff auf die gesamte Steuerung, egal wo der Kran gerade aufgestellt ist. Zu diesem Zweck ist im Schaltschrank des jeweiligen Krans ein Mobilfunk-Router RT2200 von IoTmaxx verbaut, der über das lokale Netzwerk mit der Kransteuerung in Verbindung steht. Die im robusten Metallgehäuse verbauten Geräte sind für die Hutschienenmontage vorbereitet. Über den Router und eine Mobilfunkverbindung findet die Kommunikation mit der Zentrale statt. Sie hat somit aus der Ferne Zugriff auf die Steuerung, kann eine Fehlerdiagnose stellen und defekte Bauteile bestenfalls sofort ermitteln. Um den Datenschutz zu gewährleisten und sicherzustellen, dass kein Zugriff auf die Steuerung des Krans erfolgt, während dieser in Betrieb ist, muss die Verbindung über einen Schlüsselschalter durch den Kranführer autorisiert werden. Dieses Feature des Routers ermöglicht es z. B., Fernwartung durch Dritte zuzulassen, aber trotzdem volle Kontrolle über den Zugriff auf die Steuerung zu haben. Für die Verwaltung und Vermittlung der verschlüsselten mobilen Verbindungen wird der VPN Connectivity Server verwendet.

(optional) SKA die Kanzeln von Baukranen oft im Auftrag von Maschinenverleihern mit individuell angepassten Steuerungen aus.
(optional) SKA die Kanzeln von Baukranen oft im Auftrag von Maschinenverleihern mit individuell angepassten Steuerungen aus. Bild: IoTmaxx GmbH

Alle Kunden unabhängig auf einem Server

Der VPN Connectivity Server bietet die Option, über 1.000 mögliche Clients auf jedem der beiden unabhängigen VPN Server in bis zu 64 Gruppen aufzuteilen. SKA nutzt diese Funktionalität, um verschiedene Client-Gruppen zu erstellen und mehrere Kunden mit dem System anzubinden. So können kundenbezogene Aufträge an allen zugehörigen Kransteuerungen abgearbeitet oder Pakete für Verbindungs- und Wartungsservice nach Kundenwunsch angeboten werden. Gleichzeitig können aber ebenso Updates oder Wartungsarbeiten, die alle Kunden betreffen über das System ausgeführt werden. SKA spart sich durch den OpenVPN Connectivity Server in Verbindung mit den LAN-Router maxx RT2100 im Vergleich zur bisher genutzten VPN-Lösung viel Aufwand für die Konfiguration und Administration der Router im Feld. Auch die Wartung einer eigenen VPN-Lösung entfällt. Während Neuprojekte bereits serienmäßig an den VPN Connectivity Server angebunden werden, nimmt der Automatisierer bei den Bestandskunden aktuell ein Upgrade auf neue maxx RT2200 LTE 4G Mobilfunk-Router vor, damit bei der bald anstehenden Abschaltung des 3G-UMTS-Netzes alle Turmdrehkräne mit SKA-Steuerungen im Feld funktions- und zukunftssicher aufgestellt sind.

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