Neues Major Release für Zenon

Plattform für die Fusion von OT und IT

Die Ereignisse der vergangenen Monate haben auch in der Industrie den Fokus stärker auf digitale Lösungen und Geschäftsmodelle gelegt. Mit dem Major Release Zenon 10 veröffentlicht Copa-Data jetzt eine integrierte Gesamtlösung seiner Softwareplattform für die Umsetzung des Industrial IoT in der Fertigungsindustrie.
 Mit dem Major Release Zenon 10 will Copa-Data eine integrierte Gesamtlösung seiner Softwareplattform für die Umsetzung des 
Industrial IoT in der Fertigung bereitstellen.
Mit dem Major Release Zenon 10 will Copa-Data eine integrierte Gesamtlösung seiner Softwareplattform für die Umsetzung des Industrial IoT in der Fertigung bereitstellen.Bild: Copa-Data GmbH

Copa-Data hat die Softwareplattform Zenon mit dem Release 10 darauf ausgelegt, Produktionsanlagen an die IT heranzuführen. Alle dafür wichtigen Bausteine sind nach Angaben des Herstellers bereits vorhanden, weitere Tools und Services sollen das Angebot künftig noch abrunden. Damit sei die Softwareplattform verstärkt auf die Anforderungen der Branchen Lebensmittelindustrie, Pharma, Automotive sowie Energie und Infrastruktur ausgerichtet.

Neuerungen und Erweiterungen

Um das Zusammenwachsen von OT und IT für den Anwender zu vereinfachen, wurden mit Zenon 10 etwa die Komponentenintegration und -bezeichnungen abgestimmt. „Die Softwareplattform präsentiert sich nun als eine integrierte Gesamtlösung“, erklärt Gerald Lochner, Head of Product Management. Dazu zähle auch die grafische Überarbeitung der zentralen Engineering-Umgebung Zenon Engineering Studio sowie die Neugestaltung des Plattform-Setups. Die vormals als Analyzer nun neubenannte Report Engine ist ebenfalls vollumfänglich eingebettet.

Traditionell werden mit einem neuen Release immer zahlreiche Treiber und Gateways überarbeitet sowie Änderungen an wichtigen Kommunikationsprotokollen angepasst. Insgesamt umfasste der Entwicklungszyklus 158 Neuerungen. „Wesentliche Highlights sind sicherlich zum einen der Smart Data Storage, der nun eine integrierte Datenbank für historische, kontextualisierte Daten auf SQL-Servern anbietet. Zum anderen stechen unsere weiterentwickelten Smart Objects für effizientes und intelligentes Engineering heraus“, sagt Gerald Lochner.

Erweiterungen und Performance-Verbesserungen gibt es auch für auf HTML5-basierende Web-Applikationen durch die überarbeitete Web Engine. Außerdem wird die Container-Technologie Docker nun auch für gängige Vorgängerversionen unterstützt. Der neue Grid Identity Service soll für ein sicheres Management von Autorisierung und Authentifizierung sowie die verlässliche Anbindung an vorhandene Administrationssysteme wie Microsoft Active Directory sorgen. Um den Ansprüchen zunehmender Internationalisierung gerecht zu werden, können Alarm und Event Reports nun schnell in andere Sprachen umgestellt werden.

Copa-Data GmbH

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