IP-Adresse und Netzwerkkonfiguration
Der Web-Service bietet ein Hosting, in dem der Anwender sein Fernwartungs-Switch mit einem Namen hinterlegt. Dieser Name ist dann als Web-Adresse über das Internet zu nutzen, ohne dass die IP-Adresse des Gerätes bekannt ist. Die Konfiguration ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. Im Modem-Router-Switch ist dieser Name in der Konfiguration des DNS anzugeben. Den angeschlossenen Netzwerkteilnehmern wird als Standard-Gateway die IP-Adresse des MoRoS vergeben. Dazu sollten alle mit der gleichen SubNet-Maske parametriert sein.
Verbindungsaufbau
Mit einem Anruf und nach zweimaligem Klingeln hat der Modem-Router-Switch den Anrufer identifiziert. Die Verbindung wird unterbrochen. Der Modem-Router-Switch wählt nun die Nummer des ISP (z.B. Sunrise). Der freie Zugang mit dem Nutzer \’sunrise\‘ und Passwort \’freesurf\‘ ist dort hinterlegt. Der Switch nutzt die Angaben unter DNS und erhält von DynDNS seine IP-Adresse. Nun sind alle Netzwerkteilnehmer, entsprechend der freigeschalteten Ports, über die intern zur Sicherheit vergebenen Passwörter erreichbar. Die angeschlossene SPS verhält sich so, als wäre sie lokal an dem Rechner angeschlossen. So kann auch über diesen Zugang mit der Programmiersoftware der SPS gearbeitet werden. Die Telefongebühren laufen über eine lokale Einwahl und sind deshalb gering. Die Kosten zur Überwindung großer Distanzen, z.B. bei Anlagen im Ausland, sind durch den Zugriff über das Internet nicht mehr relevant.
Fernsteuerung über Panel mit integriertem Web-Server
In der geforderten Anwendung wird auch ein HMI verwendet. Das Exter-Panel mit integriertem Web-Server ermöglicht ohne zusätzliche Software den Zugriff über den Port 5800 zur Bedienoberfläche. So kann auf dem Panel navigiert werden und der Anwender erhält einen Einblick in laufende Prozesse. Über die Freischaltung des FTP-Ports ist auch ein Zugriff auf die im Panel abgespeicherten Daten wie Trend, Rezepte und Alarm-History möglich.
















