Praxis statt Theorie

Neue Sensor-Geschäftsmodelle dank Industrie 4.0
Das Modell einer Industrie 4.0 wurde wesentlich für die diskreten Prozesse der fertigungstechnischen Industrien entwickelt. Das Werkstück selbst soll dort die verschiedenen Schritte der Fertigung steuern. Die Karosserie sagt der Anlage: \"Lackier mich rot!\". In den verfahrenstechnischen Industrien passt dieses Modell nicht so richtig und doch sind die Trends, die Chancen und die Risiken in beiden Branchen gleich oder doch sehr ähnlich. Es geht um die Digitalisierung der Produktion und ganzer Unternehmen und um Integration mithilfe des Internets.

Fazit

Wir brauchten auch eine Zusammenarbeit über Firmengrenzen hinweg. Konzepte werden gemeinsam mit dem Kunden gestaltet in einer Industrie 4.0-Umgebung. Und wir haben mit SAP – also einem IT-Unternehmen – intensiv zusammengearbeitet. Vernetzung fängt somit beim vernetzten Denken an. Es beginnt in unseren Köpfen und mit der Bereitschaft zusammenzuarbeiten in neuen Dimensionen, über Grenzen oder Disziplinen hinweg und über Unternehmensgrenzen hinweg. Die Frage Automatisierung \’oder\‘ IT \’oder\‘ Maschinenbau ist also nicht zielführend. Immer ist es ein \’und\‘ es soll Fortschritt und Kundennutzen entstehen.

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Endress+Hauser (Deutschland) GmbH+Co. KG.
http://www.de.endress.com

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