Faseroptischer Verstärker mit erhöhter Schaltfrequenz

Contrinex stellt eine neue Version der 3065 DIN-schienenmontierten, faseroptischen Verstärker vor. Sie verfügen über eine erhöhte Schaltfrequenz und sind für die Erkennung von kleinen, sich mit hoher Quergeschwindigkeit bewegenden Teilen geeignet. Die 3265er Version verfügt über eine Schaltfrequenz von 5kHz im Vergleich zu 1,5kHz bei herkömmlichen Sensoren. Dies bietet ein schnelles Ansprechverhalten, das es ermöglicht, kleine, sich schnell bewegende Ziele zu erfassen. Das erfasste Signal kann verzögert, umgekehrt und gestreckt werden, um eine Eignung für verschiedene Anwendungen zu bieten. Die Signalstärkenangabe wird durch eine Balkenanzeige dargestellt. Der Sensor ist jeweils in einem auf DIN-Schienen und einer Verschraubung montierbaren Format mit einer Gehäusebreite von 10mm erhältlich und ist für das Anreihen einer größeren Anzahl von Sensoren an Einbauorten geeignet, in denen zur Verfügung stehender Platz kostbar ist. Darüber hinaus kann die Einheit von der Vorderseite der Schiene aus entnommen werden, ohne dass hierdurch andere Bauteile gestört werden. Diese Verstärkerserie verwendet quasi-logarithmische digitale Potentiometer, die die Erfassungsgenauigkeit, den Erkennungsbereich und die Schaltpunktstabilität vergrößern. Anders als bei den meisten herkömmlichen Systemen gibt es keine blinden Flecken bei der Erfassung. Der Erfassungsabstand kann über einen Bereich von 20 bis 140mm in Schritten von weniger als 1mm eingestellt werden. Das Gerät ist vollständig programmierbar, wobei der Erfassungsabstand durch einen von zwei Teach-in-Modi eingestellt wird. Teach 1 erfasst nur das Ziel und ignoriert den Hintergrund zwecks einer maximalen Leis­tung, während Teach 2 sowohl das Ziel als auch den Hintergrund erfasst und somit für anspruchsvolle Anwendungen geeignet ist, bei denen eine geringe Signaldifferenz zwischen Ziel und Hintergrund besteht. Eine zusätzliche Feineinstellung erfolgt über die manuelle Steuerung. Das System hält die Hysterese automatisch proportional zum Erfassungsabstand und passt das abgegebene Licht an, um einen Ausgleich zum Verschleiß der LED und der optischen Faser sowie für Schmutzanlagerungen zu schaffen. Die Schutzklasse lautet IP64. HMI 2007: Halle 9, Stand F36