Deutscher Maschinenbau: Material wird knapp

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland leidet immer stärker unter Materialengpässen. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Ifo-Instituts hervor. „Bereits 70% der Unternehmen im Maschinenbau sehen ihre Produktion durch einen Materialmangel deutlich erschwert. Das ist mit Abstand der höchste Wert seit Veröffentlichung dieses gesamtdeutschen Indikators“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Der Materialmangel treffe zwar die Teilbranchen unterschiedlich hart, betroffen seien jedoch alle, so Wiechers. Besonders problematisch ist die Versorgung mit Elektronikkomponenten und Stahl. Damit hat sich die Lage gegenüber der letzten Erhebung im April weiter verschärft. Zu diesem Zeitpunkt meldeten bereits über 40% der Teilnehmer am Ifo-Konjunkturtest aus dem Maschinen- und Anlagenbau Knappheiten bei der Materialversorgung. Ausweislich einer VDMA-Umfrage ebenfalls im April sah etwa jedes vierte Unternehmen eine zunehmende Anspannung in den Lieferketten innerhalb der nächsten drei Monate auf sich zukommen.

Das könnte Sie auch Interessieren

Weitere Beiträge

Bild: Igus GmbH
Bild: Igus GmbH
„Eine Win-Win-Situation“

„Eine Win-Win-Situation“

Maschinenkomponenten aus Kunststoff sind in der Industrie weit verbreitet. Da liegt es auf der Hand zu fragen, wie es am Ende ihrer Lebensdauer mit dem Recycling aussieht. Eine mögliche Antwort darauf gibt Igus. Im Chainge-Recycling-Programm können Kunden gegen einen Wertgutschein ausrangierte Energie- und Schleppketten herstellerunabhängig zur Wiederverwertung an das Unternehmen schicken. Eines der Unternehmen, die das ausprobiert haben, ist der Sondermaschinenbauer Busch Microsystems.

mehr lesen
Bild: Igus GmbH
Bild: Igus GmbH
„Eine Win-Win-Situation“

„Eine Win-Win-Situation“

Maschinenkomponenten aus Kunststoff sind in der Industrie weit verbreitet. Da liegt es auf der Hand zu fragen, wie es am Ende ihrer Lebensdauer mit dem Recycling aussieht. Eine mögliche Antwort darauf gibt Igus. Im Chainge-Recycling-Programm können Kunden gegen einen Wertgutschein ausrangierte Energie- und Schleppketten herstellerunabhängig zur Wiederverwertung an das Unternehmen schicken. Eines der Unternehmen, die das ausprobiert haben, ist der Sondermaschinenbauer Busch Microsystems.

mehr lesen
Bild: SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG
Bild: SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG
Exakt getaktet, 
präzise getackert

Exakt getaktet, präzise getackert

Euro- und Sonderpaletten sind aus der Transport- und Logistikbranche nicht wegzudenken. Auf ihnen werden Güter in alle Welt verschickt. Die Palettenproduktion ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Von diesem Zuwachs profitiert auch der Palettenhersteller Roth im Schwarzwald. Wegen einer Produktionserhöhung musste er die Kapazität der nachgelagerten Folienbeschickungseinrichtung erhöhen. Das gelang ihm mit Hilfe einer Automatisierungslösung von SEW-Eurodrive.

mehr lesen
Bild: IFM Electronic GmbH
Bild: IFM Electronic GmbH
Kollisionsschutz zum Nachrüsten

Kollisionsschutz zum Nachrüsten

Es fordert vom Staplerfahrer höchste Konzentration, beim Rückwärtsrangieren den Überblick zu behalten. Unterstützung bietet ein kamerabasiertes Kollisionsschutzsystem von Ifm, welches Personen und Hindernisse im Rückbereich des Fahrzeugs automatisch erkennt, den Fahrer warnt, notfalls sogar das Fahrzeug sofort stoppt. Das Besondere: Bestehende Fahrzeuge lassen sich nachrüsten.

mehr lesen

Anzeige

Anzeige