Alternative zu optischen Encodern

Mit dem AS5304 und dem AS5306 präsentiert austriamicrosystems zwei neue Start & Play Encoder-ICs für magnetische lineare Messsysteme in Positionssteuerungen. Die beiden neuen ICs bieten sich vor allem für den Einsatz in rauen Umgebungen an, wo optische Encoder aufgrund der permanenten Staub- und Schmutzbelastung unter Umständen irgendwann einmal streiken. \“Basierend auf dem Prinzip der magnetischen Messung mit integrierten Hallsensoren sind die Encoder-ICs unempfindlich gegen diese Verunreinigungen und können dadurch die Verlässlichkeit von Positionsgebern wesentlich erhöhen\“, verspricht Matjaz Novak, Marketing Director Industry & Medical bei austriamicrosystems. Ähnlich wie optische Sensoren liefern der AS5304 und der AS5306 inkrementelle A&B-Quadratur-Ausgangs­signale mit 160 Schritten pro Magnetpolpaar sowie einen separaten Indexpuls pro Polpaar. Mit diesen Signalen lässt sich nach Anfahren einer bekannten Referenzposition auch die absolute Position des Systems errechnen. Dabei erreicht der AS5304 eine Auflösung von 25µm und der AS5306 eine Auflösung von 15µm. Als Messgeber dient ein Multipol-Magnetstreifen mit einer Pollänge von je 1,2 oder 2,0mm. Neben der üblichen Anwendung von linearen magnetischen Messgebern, wo sich ein Magnetstreifen über dem Chip hin und her bewegt, unterstützen die Encoder-ICs Rotationsmessungen, indem ein mehrpoliger ringförmiger Magnet anstelle des Magnetstreifens verwendet wird. Dies ist insbesondere für Anwendungen interessant, bei denen der Sensormagnet aufgrund von mechanischen Einschränkungen nicht direkt an das Ende einer Drehachse positioniert werden kann. Die Bausteine sind in einem 20-poligen TSSOP-Gehäuse (5x5mm) erhältlich und für den Betrieb mit 5V in einem Temperaturbereich von -40 bis +125°C ausgelegt.

Thema: Allgemein
Ausgabe:
ams AG
http://www.austriamicrosystems.com

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