Erschienen am: 02.04.2015, Ausgabe SPS-MAGAZIN HMIS 2015

HMI/Scada für die Smart Factory

Eine Individualisierung von Produkten, die Veränderung der Absatzmärkte und komplexere Fertigungsprozesse treiben die Smart Factory voran. Unternehmen müssen ihre Infrastruktur digitalisieren, Wertschöpfungsketten vernetzen und Daten gezielt auswerten. Die richtige HMI/Scada-Software ist dabei eine wichtige Voraussetzung.


Copa-Data stellt die Sowftare zenon auf der Hannover Messe in Version 7.20 vor.
Bild: Copa-Data GmbH

Copa-Data präsentiert auf der Hannover Messe am Stand von Microsoft Lösungen für die Smart Factory. Mit zenon, einer Software für HMI/Scada und Dynamic Production Reporting, können Unternehmen flexible und skalierbare Wertschöpfungsnetzwerke aufbauen - sei es on-premise, in hybriden Umgebungen oder in der Cloud. Die neue Version 7.20 erfüllt nun alle wichtigen Systemanforderungen einer Smart Factory: Sie unterstützt den Aufbau von digitalen Wertschöpfungsnetzen sowie eine durchgängige Digitalisierung bei gleichzeitig hoher Skalierbarkeit, Sicherheit und Leistungsstärke. Unternehmen können mit der Version 7.20 zielgerichtete Analysen und aussagekräftige Big-Data-Auswertungen durchführen und alle relevanten Informationen jederzeit und überall bereitstellen. Die Cloud Solution ermöglicht es, zenon in die Cloud-Plattform Microsoft Azure zu integrieren und damit sämtliche Daten einzelner Produktionsstätten und Standorte eines Unternehmens übergreifend in nur einem System in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. So können Unternehmen diese Daten miteinander vergleichen, in Korrelation setzen, analysieren und in Form von übersichtlichen Dashboards darstellen. Mit der neuen Lösung können sie Ansätze wie Energiemanagement oder OEE auch auf globaler Ebene verfolgen. "Das Machine-Cloud-System, das Copa-Data auf der Hannover Messe 2015 präsentiert, ist ein perfektes Szenario für das Internet der Dinge. Es beginnt in den Anlagen im Feld und schafft die Verbindung zur Cloud. Dort werden die Informationen mit Daten aus der ERP-Ebene kombiniert und dies ermöglicht einen globalen Blick auf Echtzeitinformationen und standortübergreifende Auswertungen", sagt Werner Reuss, IoT Commercial Lead bei Microsoft Deutschland. "Mit einer solchen Lösung ist es möglich, Produktionsstätten anhand wichtiger Indikatoren zu vergleichen, wertvolle Einsichten zu generieren, Lernprozesse anzustoßen und Prozesse zu optimieren."

Steigende Datenmengen speichern

Um die kontinuierlich steigenden Datenmengen in einem industriellen Unternehmen absichern und gleichzeitig gesetzliche und regulatorische Vorgaben einhalten zu können, bietet Copa-Data ergänzend auch eine kosteneffiziente und ergonomische Speicherlösung: Big Data kombiniert zenon mit den Microsoft-Technologien Cloud-integrierter StorSimple-Speicher (CiS) und Azure. Die Daten werden dabei auf einer Hardware-Appliance im internen Netzwerk, dem CiS, gespeichert, an den Azure Cloud-Storage übertragen und dort archiviert. Unternehmen können dabei jederzeit auf alle Daten zugreifen und diese für ihre Auswertungen heranziehen. Mit der Markteinführung der neuen Version zenon 7.20 und den darin integrierten Funktionsbausteinen für Cloud Computing konnte Copa-Data bereits erste Pilotkunden für die Cloud-Lösung gewinnen, darunter ein europaweit agierender Maschinen- und Anlagenbauer. "Wir sehen ein großes Potenzial für die Smart Factory und Cloud Computing im industriellen Umfeld - und auch heute schon ein großes Marktinteresse. Mit unserer neuen Version bieten wir unseren Kunden, Interessenten und Partnern jetzt die Möglichkeit, Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse durchgängig zu gestalten und Lösungen aufzusetzen, die sich durch hohe Flexibilität, Erweiterbarkeit und Usability auszeichnen", erklärt Jürgen Schrödel, Managing Director bei Copa-Data.

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