Erschienen am: 01.03.2018, Ausgabe SPS-MAGAZIN 3 2018

Weiterbildung per Fernlehrgang

Grundlagen der Robotik

In der industriellen Produktion sind Roboter nicht mehr wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Die Anzahl der eingesetzten Roboter steigt stetig. Damit einher gehend braucht es viele qualifizierte Fachkräfte für die Programmierung, Wartung und Beratung. Die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse kann auch ein Fernlehrgang vermitteln.


Der Lehrgang 'Robotik - Grundlagen der Robotertechnik?' der Fernschule Weber soll dem bestehenden Mangel an qualifizierten Technikern und Programmierern abhelfen. Er vermittelt alle fachlichen, theoretischen und praktischen Fähigkeiten, um Roboter zu warten sowie zu programmieren. Dazu gehören:

  • • Für die Robotertechnik wichtigen Fähigkeiten und Kenntnisse der Mechanik, Elektronik und Sensorik,
  • • Fortbewegungsmöglichkeiten mobiler Roboter, Energieübertragung, -speicherung und die Kraftübertragung, Motoren und Getriebe,
  • • das Programmieren von Robotern,
  • • sowie ein Überblick über verschiedene Industrieroboter, deren Aufbau, Einsatz und Programmierung.

Teilnehmer sollten für diesen Lehrgang Interesse an Elektronik, Mechanik und Programmierung mitbringen. Des Weiteren sollten sie über einen Windows-PC mit DVD-Laufwerk, Drucker und Internet-Zugang verfügen. Für den Bau der verschiedenen Roboter-Modelle werden herkömmliche Werkzeuge wie Lötkolben und Schraubendreher benötigt. Weitere fachliche oder sonstige spezielle Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Dauer und Umfang

Der Lehrgang ist auf zwölf Monate bei einer wöchentlichen Lern- und Übungszeit von ca. zehn Stunden ausgelegt. Mit mehr Zeiteinsatz können Teilnehmer die Studiendauer abkürzen. Das Lehrmaterial besteht aus zwölf Lehrbriefen mit durchschnittlich etwa 100 Seiten, die auch als E-Book verfügbar sind. Jeder Lehrbrief wird durch eine Reihe von Aufgaben abgeschlossen, deren Lösungen zur Korrektur und Begutachtung eingesandt werden sollen.

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Ausstattung mit Robotermodellen

In allen Lehrbriefen wird Wert auf die Praxis gelegt: Experimente durchführen, Schaltungen aufbauen, Messungen vornehmen, Robotermodelle entwickeln und programmieren. Neben einem Industrieroboter wird z.B. auch ein mobiler Roboter entwickelt, der im Laufe des Lehrgangs immer weitere Funktionen erhält. Das Lehrmaterial teilt sich in zwei Einheiten auf. Die erste gibt einen Überblick über Arten und Einsatzmöglichkeiten von Robotern. Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse in Mechanik, Materialkunde und -bearbeitung umfasst sie auch den Start des ersten Praxisprojekts. Weitere Aspekte der ersten Lehreinheit sind elektronische Bauteile, deren Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten sowie den Aufbau von Schaltungen oder Sensoren als Verbindungsglied zwischen Roboter und Umwelt. Die zweite Lehreinheit vertieft die Kenntnisse zu mobilen und stationären Robotern. Themen sind Energie, Antriebstechnik, die Roboterprogrammierung sowie wirklich funktionsfähige Modelle von Industrierobotern.

Abschluss und Zeugnis

Dieser Fernunterrichtslehrgang ist ZFU-geprüft und wird damit den jeweils aktuellen Anforderungen gerecht. Nach dem letzten Lehrbrief, können Teilnehmer an einer betreuten Abschlussprüfung teilnehmen und dadurch zeigen, dass sie das Gelernte wirklich beherrschen. Dabei wird ein Projekt bearbeitet, das den gesamten Themenkreis des Lehrgangs abdeckt. Entsprechend den Ergebnissen der Abschlussprüfung und unter Berücksichtigung der für die Hausaufgaben erteilten Noten wird das Fachlehrgangszeugnis der Fernschule Weber erteilt, das als Leistungs- und Fortbildungsnachweis dient.

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