Erschienen am: 01.03.2018, Ausgabe SPS-MAGAZIN 3 2018

Offene Automatisierungsplattform mit mehreren Programmiersprachen



Die offene Automationsplattform PLCnext Technology von Phoenix Contact wird auf dem Marktplatz Industrie 4.0 vorgestellt.
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH

Die offene Automationsplattform PLCnext Technology von Phoenix Contact wird auf dem Marktplatz Industrie 4.0 erstmals vorgestellt. Nach dem Start erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit den Besuchern eine Live-Applikation mit Hands-on-Programmierung. Mit der Plattform können mehrere Entwickler aus unterschiedlichen Generationen in verschiedenen Programmiersprachen unabhängig voneinander an einem Steuerungsprogramm arbeiten. So lassen sich die Vorteile der klassischen SPS-Welt und die Offenheit und Flexibilität der Plattform für eine schnelle Entwicklung komplexer Anwendungen nutzen. Programmsequenzen verschiedener Sprachen lassen sich beliebig in Tasks kombinieren. Das Task-Handling lässt Programmroutinen unterschiedlichen Ursprungs wie einen klassischen IEC61131-SPS-Code ablaufen - Hochsprachenprogramme werden automatisch deterministisch. Die Plattform stellt den konsistenten Datenaustausch und die synchrone Ausführung des Programmcodes zur Verfügung. Zudem ermöglicht sie beliebige Kombinationen von unabhängigen, unterschiedlich erstellten Programmteilen und kompletten Applikationen. Darüber hinaus lässt sich die Integration aktueller und zukünftiger Schnittstellen und Protokolle zur offenen Kommunikation in vernetzten Automatisierungssystemen realisieren. Neue IoT-basierte Geschäftsmodelle realisieren Anwender durch die direkte Anbindung an cloudbasierte Services und Datenbanken. Die Offenheit der Plattform ermöglicht ihnen die Nutzung der favorisierten Programmiersprache. In ihrer vertrauten Entwicklungsumgebung wie PC Worx, Matlab Simulink, Eclipse oder Visual Studio entwickeln Anwender so komfortabel individuelle Lösungen.

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