Erschienen am: 10.02.2017, Ausgabe SPS-MAGAZIN 1+2 2017

CNC-Steuerung ermöglicht komplette Integration



Mit der Kombination aus CNC-CPU-Modul und SPS lassen sich komplexe Produktionslinien mit einer Steuerungsplattform regeln.
Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Die neue C80 CNC-CPU von Mitsubishi Electric wird an bestehende SPS-Module der iQ-R-Serie montiert und ermöglicht die Steuerung von Werkzeugmaschinen im Nanometerbereich. Wird sie als Teil der SPS-Plattform eingesetzt, verbessert sich nicht nur die Gesamtleistung. Durch die Kompatibilität und die gemeinsame GX-Works3-Programmierung lässt sich zudem Zeit in der Planungs- und Inbetriebnahmephase einsparen. Die schnellere Montage und Inbetriebnahme senkt Installationskosten, während die flexible Auslegung der CNC-Produktionslinie durch das Gesamtpaket auch Hardware-Ausgaben sowie die TCO verringert. Die wichtigste Funktion der Kombination aus C80 CNC-CPU-Modul und der SPS aus der iQ-R-Serie ist laut Hersteller die Fähigkeit, komplexe Produktionslinien mit nur einer gemeinsamen Steuerungsplattform zu regeln. Ein Vorteil der Integration einer leistungsstarken CNC-Steuerung in das modulare SPS-System iQ-R ist die Leistungssteigerung. Da beide Geräte über einen Hochgeschwindigkeitsbus miteinander kommunizieren, können sie gemeinsam eine gesamte Produktionslinie koordinieren und steuern von Robotern und Werkzeugmaschinen bis hin zu HMIs und Overhead Displays. Schnelles Datenmanagement und ein synchronisierter Betrieb beschleunigen nicht nur die Produktion, sondern erhöhen auch die Qualität und die Profitabilität steigt. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil für den Endanwender und der Nutzen für Planer und Monteure ist ebenso groß. Mit der Verwendung von nur einer Programmierplattform und Komponenten, die speziell für die Zusammenarbeit entwickelt wurden, wird von Beginn an die Kompatibilität gewährleistet. Das erspart Zeit und monetären Aufwand.

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