12.09.2016

Verfügbarkeit von Kühlanlagen im Eishockey-Stadion

Cool bleiben!

Der VTB-Eispalast in Moskau, auch Legends Arena genannt, umfasst drei Eishallen und war im Mai eine von zwei Spielstätten der Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2016. Der reibungslose Ablauf der Spiele lag dabei zu einem nicht unbeträchtlichen Teil in finnischen Händen. Denn nicht nur die Kühlanlagen stammen aus dem skandinavischen Land, sondern auch deren Fernwartungslösung.


Bild: Suomen Tekojää Oy

Die Kältetechnik der Klimaanlagen in den drei Hallen des VTB-Eispalasts hat die Firma Suomen Tekojää aus dem finnischen Parkano hergestellt und geliefert, die auf Kühl-, Lüftungs-und Wärmepumpen-Lösungen für industrielle Anwendungen spezialisiert ist. Die Lösungen des Unternehmens umfassen Komplettsysteme, die Kühlung, Heizung, Lüftung, Entfeuchtung und Automatisierung abdecken. Sie stellen bereits Eis für etwa fünfhundert Eishallen in der ganzen Welt her, allein rund hundert davon befinden sich in Russland. "Die im vergangenen Jahr fertigerstellte VTB-Arena in Moskau war trotz unserer Erfahrung ein großes Objekt für uns", sagt Geschäftsführer Timo Mansikkaviita, "denn die Dimensionen der Arena sind eindrucksvoll." Allein die Haupthalle bietet 12.000 Tribünenplätze, die Leistung der Kühlmaschinen beträgt 3.600KW, die Kühlleistung der Klimaanlage 8.000KW.

Hilfestellung aus der Ferne

Für den Anbieter der Kühltechnik ist es heutzutage durchaus üblich, dass die ausgelieferten Geräte aus der Ferne kontrolliert und ferngesteuert werden, um den Mitarbeitern der Eishallen, falls erforderlich, Unterstützung zu bieten. Denn in den meisten Fällen werden die Kälte- und Klimaanlagen von den Mitarbeitern der Eishalle betrieben. Per Fernverbindung kann Suomen Tekojää die gleichen Informationen einsehen wie das Personal der Eishallen. Der Hersteller kann die Geräte auch vollständig fernbedienen. Diese Hilfestellung erfordert eine zuverlässige und sichere Fernverbindung zwischen den Geräten der Halle und dem Kontrollraum des Herstellers - egal, ob die Verbindung fest installiert ist oder z.B. mobiles Breitband über 3G-Netz vorliegt.

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Automatisierungssystem mit Fernzugriff

Die Fernüberwachung und Fernzugriff auf die Kühlgeräte ermöglicht die Lösung Tosibox des gleichnamigen Unternehmens. Nicht nur bei neuen Systemen, auch bei der Modernisierung älterer Anlagen installiert Suomen Tekojää heutzutage diese Fernwartungslösung. Laut Michael Szücs, Leiter Vertrieb bei Tosibox, ist die Applikation der VTB-Arena im technischen Sinne ein ganz gewöhnlicher Fall für die Tosibox. "Die Kälte- und Klimaanlagen der Eishalle werden automatisiert betrieben - und die Fernsteuerung von Automatisierungssystemen ist eben unser größter Einsatzbereich."

Sicherheit mit Schloss und Schlüssel

Die Tosibox-Lösung besteht aus zwei kleinen Geräten, dem Schloss und dem Schlüssel. Das Schloss ist ein intelligentes Gerät, das mit den Fernzugriffsgeräten verbunden wird - beispielsweise mit dem Automatisierungssystem der Kühlung und der Klimaanlage der Eishockey-Arena. Der Schlüssel wiederum ist ein Kryptoprozessor, dessen Software über die USB-Schnittstelle auf dem Computer des Kühlanlagenbauers installiert wird. Schloss und Schlüssel ermöglichen dann zusammen einen einfachen und sicheren Fernzugriff über das Internet. Dabei lässt sich die Installation der Tosibox-Lösung und der Aufbau von Fernzugriff in wenigen Minuten realisieren und ist ohne Spezialwissen möglich. Zudem handelt es sich um eine betreiberunabhängige Lösung - sie funktioniert in allen Fest- und Mobilfunknetzen. Sie basiert auf zuverlässiger und langlebiger Technik und sorgt für eine zuverlässige und sichere Fernzugriff auch unter schwierigen Bedingungen.

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