
Bild 1 + Bild 2: Aufeinander abgestimmt: Die Anlagensteuerung HE5890 und das I/O-Modulsystem IMOD von Hesch

Bild 2: Das I/O-Modulsystem IMOD

Bild 3: Modulare Ein-/ Ausgabemodule für Feldbustechnik, hier z.B. für Ethernet.
Der kontrastreiche 5,7"-LCD-Touchscreen dient der Visualisierung der Betriebszustände und der einfachen Bedienung. Damit der Endanwender mit möglichst einfachen und leicht verständlichen Schritten die Steuerung seinen tatsächlichen Bedürfnissen anpassen kann, kommt die von Hesch entwickelte Software SmartControl zum Einsatz. Sie basiert auf dem freien Programmiersystem CoDeSys. Das voll integrierte grafische Visualisierungssystem gestattet den Zugriff auf alle Funktionen der Steuerung. Einheitliche Bezeichnungen der Daten im Steuerungsprogramm sowie in der Visualisierung vereinfachen die Programmierung und reduzieren die Fehlerquote erheblich. Schnelle Zyklus-Zeiten der Soft-SPS werden mit einstellbaren Aufgaben-Prioritäten erzielt. Für die Basis- und Systemfunktionen sowie die Kommunikationsprotokolle stehen bereits ab Werk umfangreiche Entwicklungsbibliotheken zur Verfügung. Der Anwender kann weitere Bibliotheken unter www.hesch.de herunterladen oder eigene anlegen. Zur Ablage von Parametern und Funktionen stellt die Steuerung ausreichend Speicherplatz zur Verfügung. Das SPS-Programm kann in unterschiedlichen Programmiersprachen, wie beispielsweise AWL, FUP oder CFC, erstellt werden, die für jeden einzelnen Baustein frei wählbar sind. Über den Menüpunkt Taskkonfiguration können alle SPS- und Visualisierungsaufgaben einfach parametriert und bei Bedarf ergänzt werden. Darüber hinaus verfügt die Steuerung über ein Alarmsystem zur Überwachung von einstellbaren Grenzwerten.
Eine Steuerung für sämtliche Aufgaben
Basierend auf einem lüfterlos gekühlten 266 MHz-PowerPC und dem Betriebssystem 'Embedded Linux' verfügt die Steuerung über Schnittstellen für CANopen sowie RS232, RS485, Ethernet und USB. Des Weiteren ist ein Slot für SD-Speicherkarten zum Übertragen eigener Programmierungen integriert, ebenso ein Webserver für die Statusabfrage sowie für die Übertragung von Programmen. Dadurch eignet sich die Steuerung für einfache und auch für anspruchsvollere Aufgaben. CANopen-fähige Peripheriegeräte lassen sich mithilfe einer EDS-Datei in das System einbinden. Abgerundet wird die Konfiguration durch eine Traceaufzeichnung. Hierbei wird der Werteverlauf von Variablen in einen Ringspeicher (Tracebuffer) geschrieben und über einen bestimmten Zeitraum aufgezeichnet. Ist der Speicher voll, so werden die ältesten Werte vom Speicheranfang her wieder überschrieben. Besonders geeignet ist die HE 5890 für das I/O-Modulsystem IMOD2 von Hesch. Über eine grafische Darstellung lassen sich alle Module des Systems einfach konfigurieren. Die Versorgungsspannung für die HE 5890 beträgt 24VDC bei einer Stromaufnahme von 1A bzw. 2A maximal. Der Spannungsbereich geht von 18-32VDC. Eingesetzt werden kann das Gerät bei einer Umgebungstemperatur von 0°C bis 50°C und einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 85\%. Die Frontseite, auf der sich der USB-Steckplatz befindet, hat die Schutzklasse IP65. Die Rückseite mit dem Schnittstellenstecker, den Schraub-Steckklemmen sowie dem SD-Card-Steckplatz ist nach IP20 geschützt. Vorgesehen ist die Steuerung für den Einbau in eine Schalttafel. Im Lieferumfang enthalten sind das Befestigungsmaterial, Klemmen zum Anschließen der Betriebsspannung sowie eine Kurzanleitung für Installation und Inbetriebnahme. Als Zubehör ist eine Installations-CD mit dem Programmiersystem CoDeSys IEC61131-3 erhältlich. Hesch bietet auf die HE 5890 abgestimmte Peripheriemodule für jede Sensor- und Aktoraufgabe und unterstützt Kunden bei der Integration von Steuerungslösungen und der Programmierung spezifischer Anwendungen.