Erschienen am: 14.11.2017, Ausgabe SPS-MAGAZIN SPS-Special 2017

Energieflussrelais messen Stromfluss zwischen Erzeuger und Netzbetreiber



Die Parametrierung des Energieflussrelais EFR4000IP erfolgt am Gerät oder über die IP-Schnittstelle.
Bild: Ziehl Industrie-Elektronik GmbH+Co. KG

Energieflussrelais EFR4000IP messen den Stromfluss zwischen Erzeuger und Netzbetreiber (EVU). Wird mehr Strom erzeugt als verbraucht, so ist es wirtschaftlicher, diesen Strom selbst zu nutzen, wenn die Einspeisevergütung unter dem Preis für den Bezug von Strom liegt. Bei ausreichend Stromfluss in Richtung des EVU kann das Gerät bis zu drei Verbraucher (Heizstäbe, Wärmepumpen etc.) einschalten oder z.B. das E-Auto laden und so die erzeugte Energie verbrauchen, bevor eingespeist wird. Ein weiterer Verbraucher kann über die integrierte Regelung per Analogausgang (Strom oder Spannung) stufenlos gesteuert werden. Eingesetzt als Energieflussrichtungssensor überwacht das Gerät unzulässige Einspeisung (bei Nulleinspeisung) oder das Überschreiten einer vereinbarten maximalen Einspeiseleistung. Die Parametrierung erfolgt am Gerät oder über die IP-Schnittstelle. Der integrierte Webserver stellt Messwerte und Daten zur Verfügung. Das Energieflussrelais ist vielseitig einsetzbar und kann mit Produkten unterschiedlicher Hersteller kombiniert werden.

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